Düsseldorfer Lehrerin wegen jahrelangem Betrug mit Schulleitungszulagen verurteilt
Ariane HolzapfelDüsseldorfer Lehrerin wegen jahrelangem Betrug mit Schulleitungszulagen verurteilt
Eine Lehrerin aus Düsseldorf ist wegen Betrugs zu einer Geldstrafe verurteilt worden, nachdem sie jahrelang unberechtigt Zuschläge für Schulleitungsaufgaben bezogen hatte. Das Amtsgericht Düsseldorf stellte fest, dass sie wissentlich Zahlungen annahm, auf die sie keinen Anspruch mehr hatte. Im Laufe mehrerer Jahre belief sich der Gesamtbetrag der unrechtmäßig erhaltenen Leistungen auf rund 31.300 Euro.
Die Pädagogin hatte 2018 für kurze Zeit die kommissarische Schulleiterinnenstelle inne. Obwohl sie das Amt bereits nach wenigen Monaten wieder abgab, bezog sie die Zulage bis April 2023 weiter. Die Ermittlungen ergaben, dass sie die Auszahlungen persönlich beantragt hatte und sich des finanziellen Vorteils vollumfänglich bewusst war.
Das Gericht sprach sie des Betrugs durch Unterlassen schuldig. Als Strafe wurde eine Geldbuße in Höhe von 11.200 Euro verhängt. Zudem ordnete das Gericht die Einziehung der gesamten zu Unrecht erhaltenen Summe an, die sich auf etwa 31.300 Euro beläuft.
Mit dem Urteil wird die Rückforderung sämtlicher unrechtmäßig bezogener Gelder bestätigt. Die Lehrerin muss nun neben der verhängten Strafe auch den vollen Betrag zurückerstatten. Der Fall unterstreicht die rechtlichen Konsequenzen, die drohen, wenn falsche Leistungsansprüche nicht zeitnah berichtigt werden.






