Džeko trifft bei Schalke-Debüt – und schreibt mit 39 Jahren Geschichte
Hans-Theo KuhlDžeko trifft bei Schalke-Debüt – und schreibt mit 39 Jahren Geschichte
FC Schalke 04 hat mit einem Paukenschlag in die 2. Bundesliga-Saison gestartet – dank seines neuen Startransfers. Edin Džeko, der 39-jährige Stürmer, setzte mit seinem Tor beim Debüt nach nur 20 Minuten sofort ein Ausrufezeichen. Seine Verpflichtung hat dem Verein frischen Schwung verliehen, und sowohl Fans als auch Trainer sind begeistert.
Džekos rekordverdächtiger Treffer machte ihn zum ältesten Torschützen in der Geschichte der deutschen Zweitklassigkeit. Seine Leistung bestätigte, was Cheftrainer Miron Muslić erhofft hatte: einen verlässlichen "Anspielstürmer", der das Team auf ein neues Level heben kann. Der bosnische Fußballlegende, der oft mit deutschen Ikonen wie Lothar Matthäus und Bastian Schweinsteiger verglichen wird, gilt seit langem als Nationalheld in seiner Heimat.
Muslić gab offen zu, emotional gewesen zu sein, als Džeko erstmals Interesse an einem Wechsel zu Schalke zeigte. Als ehemaliger Stürmer selbst war der Trainer mit Džeko als Idol aufgewachsen – sogar davon geträumt, eines Tages wie er zu spielen. Doch nun, als sein Coach, musste Muslić die persönliche Bewunderung beiseiteschieben und sich darauf konzentrieren, wie der Routinier die Mannschaft stärken könnte.
Besonders beeindruckend war Džekos Professionalität. Trotz seines Alters erschien er pünktlich zum Training – selbst nach einem Spiel, bei dem seine Familie zugesehen hatte. Sein Engagement bei Regeneration und Leistung ließen Muslić staunen. Der Stürmer selbst machte klar: Er brauche keine Eingewöhnungsphase – er sei bereit, Schalke im zweiten Saisonabschnitt zurück an die Spitze zu führen.
Für Muslić fühlt es sich immer noch unwirklich an, seinen Kindheitshelden zu trainieren. Doch Džekos Präsenz hat dem Team bereits Stabilität und Hoffnung gegeben – einem Team, das begierig darauf ist, wieder aufzusteigen.
Mit seinem Debüttor und dem historischen Rekord hat Džeko die Messlatte für den Rest der Saison hoch gelegt. Seine Erfahrung, Arbeitsmoral und der sofortige Einfluss deuten darauf hin, dass er eine Schlüsselrolle in Schalkes Aufstiegsambitionen spielen wird. Die neu erwachte Zuversicht des Vereins ruht nun auf seiner Fähigkeit, die Offensive in den kommenden Monaten anzuführen.