Edin Džeko wechselt zu Schalke 04 – Gladbach setzt auf Leihspieler statt Bundesliga-Verpflichtung
Olav RuppertEdin Džeko wechselt zu Schalke 04 – Gladbach setzt auf Leihspieler statt Bundesliga-Verpflichtung
FC Schalke 04 verpflichtete im Wintertransferfenster den Stürmer Edin Džeko. Der erfahrene Angreifer machte sofort Eindruck und traf in seinem ersten Pflichtspiel für den Zweitligisten. Sein Wechsel ergab sich nach direkten Gesprächen mit Schalke-Trainer Miron Muslić und Mannschaftskapitän Nikola Katić über einen möglichen Wechsel.
Džeko nahm selbst die Initiative und kontaktierte Muslić sowie Katić. Sein Interesse an einem Engagement beim Gelsenkirchener Klub führte im Januar zu einer zügigen Einigung. Parallel hatte auch Borussia Mönchengladbach über eine Verpflichtung des Stürmers nachgedacht, sich letztlich aber dagegen entschieden.
Zu diesem Zeitpunkt hatte die Borussia bereits 17 Bundesliga-Spiele in der Saison 2023/24 absolviert. Statt einen weiteren Stürmer zu verpflichten, setzte der Klub auf die Rückkehr der verletzten Haris Tabaković und Tim Kleindienst. Kleindienst war im Dezember nach einem Meniskusschaden am Knie operiert worden, während Tabaković ebenfalls kurz vor der vollständigen Genesung stand.
Anstatt Džeko zu verfolgen, verstärkte sich Mönchengladbach mit drei Leihspielern: Kota Takai, Hugo Bolin und Alejo Sarco. Zudem wurde ein Wechsel von Sheraldo Becker in Erwägung gezogen, doch der Klub verzichtete schließlich und setzte stattdessen auf Franck Honorat. Becker wechselte später leihweise von CA Osasuna zu Mainz 05.
Džekos Verpflichtung stärkt Schalkes Offensive im Kampf um den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Sein gelungener Einstand deutet darauf hin, dass er in der restlichen Saison eine Schlüsselrolle spielen könnte. Mönchengladbach hingegen konzentriert sich auf die Genesung verletzter Spieler und die Integration der neuen Leihgaben.