Eishockey für Toleranz: Krefelds Benefizspiel gegen Rassismus und für Vielfalt
Ariane HolzapfelEishockey für Toleranz: Krefelds Benefizspiel gegen Rassismus und für Vielfalt
Wohltätigkeitsspiel in Krefeld: Eishockey für Toleranz und gegen Rassismus
Am 8. November 2023 findet in Krefeld ein Benefiz-Eishockeyspiel statt, das sich für Toleranz einsetzt und ein Zeichen gegen Rassismus setzen will. Bei dem Event treffen ehemalige Profispieler und Aktivisten aufeinander – darunter Dr. Martin Hyun, der erste Spieler koreanischer Herkunft in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Sein Team Hockey is Diversity wird gegen die Krefeld Legends antreten.
Dr. Martin Hyun, Gründer der Initiative Hockey is Diversity, engagiert sich seit Langem gegen Rassismus im Sport. Seine eigenen Erfahrungen in Krefeld, wo er Diskriminierung erlebte, motivierten ihn, sich für Veränderung einzusetzen. Er betont, dass der Kampf gegen Rassismus tägliche Arbeit erfordert und dass Vielfalt selbstverständlich gelebt werden muss.
Bei dem anstehenden Spiel werden auf beiden Seiten bekannte Namen auf dem Eis stehen. Für Hockey is Diversity spielen unter anderem Tino Boos, Mirko Lüdemann, Jörg Mayr und David Trinkberger. Die Krefeld Legends schicken dagegen Wolfgang „Bobby“ Fischer, Jay Luknowsky und Earl Spry ins Rennen.
Hyuns Organisation nutzt Eishockey als Plattform, um Menschen zu verbinden und Vorurteile abzubauen. Das Spiel ist zugleich eine Feier des Sports und eine klare Absage an Ausgrenzung.
Das Event am 8. November soll durch Eishockey Inklusion fördern. Spieler unterschiedlicher Herkunft werden gemeinsam auf dem Eis stehen und damit die Botschaft unterstreichen, dass Vielfalt den Sport stärker macht. Die Veranstalter hoffen, dass das Spiel den Dialog über Gleichberechtigung im Sport nachhaltig anregt.






