ELBA Zukunftswerk in Wuppertal: Mieter frieren wegen Heizungsstreit mit WSW
Olav RuppertELBA Zukunftswerk in Wuppertal: Mieter frieren wegen Heizungsstreit mit WSW
Mieter des ELBA Zukunftswerks in Wuppertal verbringen seit seid fast einer Woche ohne Heizung – nach dem die Wärmeversorgung des Gebäudes abrupt abgestellt wurde. Hintergrund ist ein langjähriger Streit zwischen dem Betreiber der Immobilie und dem städtischen Versorger WSW.
Der Konflikt zwischen der ELBA-Geschäftsführung und den Wuppertaler Stadtwerken (WSW) schwelt bereits seit. Im Mittelpunkt stehen unbeglichene Rechnungen und Meinungsverschiedenheiten über die Preise der Fernwärme in Wuppertal. Kürzlich kappte die WSW die Heizungsversorgung des Gebäudes – mit der Folge, dass die Bewohner im Kalten sitzen.
Die Rechtsvertretung des ELBA hält den Schritt für unverhältnismäßig und einen direkten Verstoß gegen die Rechte der Mieter. Unterdessen hat die WSW ein neues Vertragsangebot für die Wärmebelieferung vorgelegt, doch eine Einigung steht noch aus. Wer hinter diesem jüngsten Vorstoß steckt, ist seit Januar 2026 nicht bekannt. Der Streit eskaliert, während das Landgericht Wuppertal in einem separaten Verfahren entschied, dass die Praxis der WSW, Fernwärmepreise an die Gaspreise zu koppeln, rechtswidrig ist. Dieses Urteil hat jedoch keine direkten Auswirkungen auf den Fall ELBA Zukunftswerk.
Da keine Lösung in Sicht ist, müssen die Mieter weiterhin mit Heizungsausfällen im Winter klarkommen. Die weitere Entwicklung hängt davon ab, ob die beiden Parteien ihre finanziellen und vertraglichen Differenzen beilegen können. Bis dahin bleibt den Bewohnern des Gebäudes anhaltende Unannehmlichkeit nicht erspart.