Essen plant neue Gestaltungssatzung für eine lebendigere Innenstadt
Horst FischerEssen plant neue Gestaltungssatzung für eine lebendigere Innenstadt
Essen gestaltet die Zukunft seiner Innenstadt mit einer neuen städtebaulichen Gestaltungssatzung. Der Entwurf legt Standards für Gebäudefassaden, Ladengeschäfte, Werbung und Außenbestuhlung fest. Bevor die Pläne bis Ende des Jahres finalisiert werden, möchte die Stadtverwaltung nun die Meinung der Öffentlichkeit einholen.
Die Satzung ist Teil der Initiative Zukunft.Essen.Innenstadt, die das Ziel verfolgt, die Essener Innenstadt attraktiver und lebenswerter zu machen. Auf Grundlage von Paragraf 89 der Bauordnung Nordrhein-Westfalens kann die Stadt Gestaltungselemente wie Beschilderung, Straßenmöblierung und architektonische Details regeln.
Anwohner:innen und Unternehmensvertreter:innen haben zwei Möglichkeiten, sich zu beteiligen: Ein Präsenz-Workshop findet am 26. März statt. Wer lieber digital mitwirken möchte, kann vom 27. März bis 24. April an einer Online-Umfrage teilnehmen. Alle Rückmeldungen fließen direkt in die Endfassung der Satzung ein.
Die Entwürfe der geplanten Regelungen sind auf dem Stadtportal einsehbar. Teilnehmende finden dort auch den Link zur Umfrage sowie weitere Informationen unter www.ourwebsite/innercity_designbylaw.
Die Konsultationsphase bietet den Essener:innen die Chance, die städtische Gestaltung ihrer Innenstadt aktiv mitzugestalten. Ihre Vorschläge werden die Satzung prägen, deren Verabschiedung vor 2025 geplant ist. Sobald sie in Kraft tritt, wird sie als Richtlinie für die künftige Entwicklung des Stadtzentrums dienen.






