Essen setzt auf riesige Solar-Carports und 538 Megawatt Ökostrom bis 2026
Horst FischerEssen setzt auf riesige Solar-Carports und 538 Megawatt Ökostrom bis 2026
Essen treibt den Ausbau von Freiflächen-Solaranlagen in der gesamten Stadt voran. Die Initiative unterstützt Deutschlands Ziele für erneuerbare Energien im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2023 (EEG 2023). Ein zentrales Projekt ist eine große Solar-Carport-Anlage auf dem Parkplatz P10 der Messe Essen, deren Bau im Herbst 2026 beginnen soll.
Die Strategie der Stadt steht im Einklang mit ihrem Nachhaltigen Energie- und Klimaschutzaktionsplan (SECAP), der am 1. Januar 2022 in Kraft trat. Die Behörden identifizierten 3.130 hochgeeignete Grundstücke für Solarparks, davon 2.617 im Besitz der Stadt und 513 im Eigentum städtischer Tochtergesellschaften. Diese Flächen könnten bis zu 538 Megawatt (MW) Strom erzeugen.
Eine erste Prüfung ergab, dass 29.840 Teilflächen potenziell für bodengebundene Photovoltaikanlagen geeignet sind. Sechs Standorte wurden nun für eine abschließende Eignungsbewertung vorselektiert. Die Stadtwerke Essen wurden zudem als möglicher Investor für die Projekte konsultiert.
Ein bedeutendes Vorhaben ist der geplante Solar-Carport auf dem Parkplatz P10 der Messe Essen. Die Anlage wird auf einer Fläche von etwa 19 Hektar rund 25.000 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 11 Megawatt Peak (MWp) umfassen. Der erzeugte Strom wird über das Umspannwerk Haarzopf ins Netz eingespeist.
Der Ausbau der Solaranlagen zielt darauf ab, Essens Klimaziele im Rahmen des SECAP zu erreichen. Der Solar-Carport auf dem Messegelände soll Ende 2026 mit dem Bau beginnen und die erneuerbare Energieerzeugung deutlich steigern. Weitere Bewertungen werden die endgültigen Standorte für zusätzliche Solarparks in der Stadt bestimmen.






