20 April 2026, 02:12

Essen startet KI-Verkehrstest COMO an der Ruhrallee im Januar 2026

Eine stark befahrene Stadtstraße mit einem Lastwagen, einem Auto und einem SUV, umgeben von Laternen, Ampeln, Anzeigetafeln, Bäumen und Gebäuden unter einem Himmel.

Essen startet KI-Verkehrstest COMO an der Ruhrallee im Januar 2026

Essen testet ab Januar 2026 KI-gestütztes Verkehrssystem COMO an der Ruhrallee

Vom 19. Januar bis zum 28. Februar 2026 wird in Essen ein neues, KI-basiertes Verkehrssystem mit dem Namen COMO an der Ruhrallee erprobt. Ziel des Pilotprojekts ist es, die städtische Mobilität durch intelligente Echtzeit-Steuerung des Verkehrs zu verbessern. Gefördert vom Bundesministerium für Verkehr, ist das Vorhaben Teil einer bundesweiten Initiative zur Modernisierung der Verkehrsnetze in Städten.

Im Mittelpunkt des Tests steht eine stark frequentierte Kreuzung in der Nähe des Depots der Ruhrbahn GmbH, wo die Ruhrallee auf die Westfalenstraße und die Wuppertaler Straße trifft. Während der sechswochen Testphase werden Sensoren, Kameras, LED-Anzeigen und adaptive Ampeln des Systems auf die Probe gestellt. Autofahrer und Fußgänger müssen mit geringfügigen Verzögerungen rechnen, während Ingenieure die Software anpassen und die Reaktionszeiten optimieren.

COMO soll den Verkehrsfluss beschleunigen, Staus reduzieren und Emissionen senken, indem es flexibel auf Echtzeit-Bedingungen reagiert. Das System wird den öffentlichen Nahverkehr priorisieren, Baustellen berücksichtigen und Ampelschaltungen anhand von Luftqualität und anderen Umweltfaktoren anpassen. Nach Abschluss der Testphase geht COMO am 1. März 2026 entlang des gesamten Ruhrallee-Korridors in den Regelbetrieb.

Die Stadt Essen verspricht, die Bürgerinnen und Bürger über digitale Visualisierungen, regelmäßige Berichte und Daten aus dem nationalen Mobilitätsdaten-Netzwerk auf dem Laufenden zu halten. Datenschutz bleibt dabei gewahrt: Alle erfassten Informationen werden anonymisiert und sicher verarbeitet.

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Nach dem sechswöchigen Probebetrieb wird COMO voll funktionsfähig sein und einen wichtigen Schritt hin zu einer intelligenteren Verkehrssteuerung in Essen markieren. Bei Erfolg könnte das System flächendeckend in der Stadt eingeführt werden – mit potenziellen Vorteilen für Reisezeiten, Verkehrssicherheit und Luftqualität. Weitere Updates folgen im Verlauf des Projekts.

Quelle