Essen startet Pilotprojekt für nachhaltige Industriegebiete mit Flowserve als Vorreiter
Hans-Theo KuhlEssen startet Pilotprojekt für nachhaltige Industriegebiete mit Flowserve als Vorreiter
In Essen hat ein neues Pilotprojekt für nachhaltige Industriegebiete begonnen – als erster Teilnehmer fungiert die Flowserve Essen GmbH. Die Initiative soll den Standort Essen-West energieeffizienter, umweltfreundlicher und wirtschaftlich widerstandsfähiger machen. Die lokalen Behörden sehen darin einen wichtigen Schritt hin zu den Klimazielen der Stadt.
Die Wirtschaftsförderung Essen (EWG) steuert das Projekt, das Unternehmen mit praktischer Unterstützung bei der Installation von Photovoltaikanlagen, Nachhaltigkeitsberatung sowie bei der Suche nach qualifizierten Fachkräften begleitet. Firmen erhalten Hilfe, um ihren Energieverbrauch zu senken, Ressourcen zu schonen und die Betriebskosten der ansässigen Betriebe zu reduzieren.
Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte, dass das Projekt beweise, wie wirtschaftliches Wachstum und Klimaschutz Hand in Hand gehen können. Es ist zudem ein zentraler Baustein des Essener "Sustainable Energy and Climate Action Plan" (SECAP), der die Klimaneutralität der Stadt bis 2040 anstrebt.
Dr. Sonja Korkeala, Leiterin der Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, leitet die Umsetzung des Vorhabens. Im Fokus steht, die Wettbewerbsfähigkeit des Industriegebiets Essen-West zu erhalten und gleichzeitig ökologische sowie soziale Nachhaltigkeitsstandards zu erfüllen.
Nach der ersten Phase bei Flowserve Essen GmbH wird das Projekt schrittweise auf das gesamte Industriegebiet Essen-West ausgeweitet. Die dort ansässigen Unternehmen erhalten maßgeschneiderte Unterstützung, um ihre Effizienz zu steigern und ihre Umweltbelastung zu verringern. Langfristig soll so ein Modell für nachhaltige Industrieentwicklung in der Region entstehen.