Essen verschiebt Grundsteuerbescheide 2026 wegen laufendem Gerichtsstreit
Olav RuppertEssen verschiebt Grundsteuerbescheide 2026 wegen laufendem Gerichtsstreit
Verzögerungen bei Essener Grundsteuerbescheiden 2026 wegen laufendem Gerichtsverfahren
Aufgrund eines anhängigen Gerichtsverfahrens verzögern sich die Grundsteuerbescheide für 2026 in Essen. Zwar werden vorläufige Mitteilungen Anfang Februar verschickt, doch die endgültigen Sätze stehen noch nicht fest. Ein jüngstes Urteil hat das Verfahren zusätzlich verkompliziert.
Am 4. Dezember 2025 hatte das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen eine Entscheidung zu differenzierten Bewertungsmaßstäben für die Grundsteuer gefällt. Dadurch bleiben die Essener Grundsteuersätze für 2026 vorerst ungeklärt.
Die ersten geänderten Steuerbescheide werden am 4. Februar 2026 versandt. Änderungen, die nach dem 3. Dezember 2025 eingereicht wurden, könnten in diesen vorläufigen Dokumenten noch nicht berücksichtigt sein. Ein separater, endgültiger Bescheid folgt später – möglicherweise mit rückwirkenden Anpassungen zum 1. Januar 2026.
Gebührenbescheide sind von der Verzögerung hingegen nicht betroffen. Sie werden im Februar 2026 separat verschickt. Aufgrund hoher Auslastung muss ab dem 3. Februar 2026 zudem mit eingeschränkter telefonischer Erreichbarkeit im Essener ServiceCenter gerechnet werden.
Die Stadt rät Grundstückseigentümern, die vorläufigen Bescheide sorgfältig zu prüfen. Aktualisierungen werden auf der offiziellen Website unter www.ourwebsite/gba veröffentlicht. Die endgültige Festsetzung könnte sich noch vor dem vollständigen Inkrafttreten ändern.






