28 December 2025, 09:46

Essen wird Vorreiter: Wie die Stadt Arbeitsplätze fahrradfreundlich revolutioniert

Ein Collage mit verschiedenen Fahrrädern und Helmen.

Essen wird Vorreiter: Wie die Stadt Arbeitsplätze fahrradfreundlich revolutioniert

Essens Bemühungen, Arbeitsplätze fahrradfreundlicher zu gestalten, haben bundesweite Anerkennung gefunden. Die Initiative 'Fahrradfreundlicher Arbeitgeber' belegte kürzlich den dritten Platz beim RuhrMobilitätsPreis 2025. Seit ihrem Start im Jahr 2017 hat sich das Programm zu einem der erfolgreichsten Projekte Deutschlands entwickelt, um das Radfahren unter Beschäftigten zu fördern.

Die unter dem Titel 'Gemeinsam fahrradfreundlich in die Zukunft – Der Essener Weg der Fahrradfreundlichen Arbeitgeber' bekannte Initiative entstand unter der Federführung der Green Capital Agency und ihrer Partner. In den vergangenen Jahren fanden 16 Workshops statt, an denen sich rund 100 Unternehmen beteiligten. Bisher haben sich 42 Essener Betriebe der Aktion angeschlossen – mehr als in jeder anderen deutschen Stadt.

2019 weitete sich das Projekt mit der Gründung der 'Arbeitsgruppe Fahrradfreundliche Arbeitgeber' aus. Mittlerweile zählt sie über 60 Mitglieder und ist damit die größte ihrer Art in Deutschland. Die beteiligten Unternehmen führten praktische Maßnahmen ein, etwa sichere Fahrradabstellplätze, Dienstfahrräder für Mitarbeiter:innen oder die Teilnahme an Radkampagnen. Viele erreichten die Silber- oder Gold-Zertifizierung, wobei eine Wiederzertifizierungsquote von 90 Prozent auf langfristiges Engagement hindeutet. Ziel der Maßnahmen ist es, durch mehr Radverkehr im Berufsalltag die Emissionen zu senken. Die hohe Beteiligung und die wiederkehrende Zertifizierung unterstreichen die nachhaltige Wirkung der Initiative auf die Arbeitswelt vor Ort.

Die Auszeichnung bestätigt Essens Vorreiterrolle bei der Förderung fahrradfreundlicher Arbeitsplätze. Mit mehr zertifizierten Arbeitgebern als jede andere deutsche Stadt wächst das Programm weiter. Die fortlaufenden Workshops und Aktivitäten der Arbeitsgruppe deuten auf eine weitere Expansion in den kommenden Jahren hin.