17 December 2025, 04:13

Ex-OB Westphal kassiert über 200.000 Euro – als RWE-Aufsichtsrat nach Wahlniederlage

Ein geparktes Auto mit einer Mannschaft von Passagieren vor einem Gebäude, mit einem Strommast, Bäumen und einer wandmontierten Lampe im Hintergrund.

Ex-OB Westphal kassiert über 200.000 Euro – als RWE-Aufsichtsrat nach Wahlniederlage

Dortmunds Ex-Oberbürgermeister erhält voraussichtlich über 200.000 Euro als RWE-Aufsichtsrat

Nach seiner Wahlniederlage landet Dortmunds früherer Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD) weich: als Aufsichtsratsmitglied von RWE.

  1. Dezember 2025, 14:21 Uhr

Dortmunds ehemaliger Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD) verdient nun mehr als 200.000 Euro jährlich als Mitglied des Aufsichtsrats von RWE. Die Position, die er offiziell im Dezember 2023 antrat, ist mit erheblichen finanziellen Vorteilen verbunden – deutlich höher als seine vorherige Übergangsbezüge als Oberbürgermeister.

Westphal wurde erstmals in den RWE-Aufsichtsrat gewählt, während er noch im Amt war. Seine Rolle erforderte es, die Interessen Dortmunds zu vertreten, da die Stadt als größter öffentlicher Anteilseigner des Energiekonzerns gilt. Über das städtische Versorgungsunternehmen hält Dortmund 25 Millionen RWE-Aktien.

Die Berufung Westphals in den Aufsichtsrat von RWE wurde im Dezember 2023 finalisiert. Die finanziellen Konditionen seiner Position sichern ihm nun ein beträchtliches Einkommen – als Ersatz für sein früheres Gehalt als Oberbürgermeister. Dortmund bleibt ein zentraler Akteur beim Energieunternehmen, wobei Westphal weiterhin dessen Interessen vertritt.