17 April 2026, 10:13

Fachdiskussion in Essen: Wie Präventionsstrategien Kinderarmut wirksam bekämpfen können

Plakat der New York Society for the Prevention of Cruelty to Children an der Fourth Avenue und 23rd Street, das ein Gebäude mit Fenstern, Bäumen und Himmel zeigt, mit Text am unteren Rand.

Fachdiskussion in Essen: Wie Präventionsstrategien Kinderarmut wirksam bekämpfen können

Ende Oktober 2025 fand in Essen eine Fachdiskussion über Kinderarmut und Präventionsstrategien statt. Die vom Lenkungsgremium kinderstark ausgerichtete Veranstaltung brachte Expertinnen und Experten im UNESCO-Welterbe Zeche Zollverein zusammen. Themenschwerpunkte waren wirkungsorientierte Steuerung sowie die Herausforderungen lokaler Präventionsprogramme.

Im Mittelpunkt stand die "Integrierte Kommunale Präventionsstrategie" Essens, wobei der Fokus auf messbaren Ergebnissen lag. Sybille Krüger, Leiterin der kinderstark-Koordinierungsstelle, betonte die Notwendigkeit einer wirkungsorientierten Ausrichtung bei Planung und Umsetzung von Präventionsarbeit. Stefan Schmidt von schmidt evaluation hielt einen Hauptvortrag darüber, wie dieser Ansatz in der Praxis umgesetzt werden kann.

Gerda Holz präsentierte aktuelle Forschungsergebnisse zu Kinderarmut und den Schwierigkeiten, mit denen Kommunen bei der Bekämpfung konfrontiert sind. Die Teilnehmenden tauschten sich zudem über Erfahrungen und Fortschritte des Programms kinderstark aus, das bestehende Unterstützungsstrukturen vernetzt und Präventionsmaßnahmen in Essen stärkt. Carsten Bluhm, Leiter des Essener Jugendamts, unterstrich, dass Chancengleichheit und Teilhabe unverzichtbar für eine funktionierende Gesellschaft seien.

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Die Initiative kinderstark – NRW schafft Chancen erhielt für 2025 rund 14,3 Millionen Euro Fördergelder vom Land Nordrhein-Westfalen. Das Programm zielt darauf ab, lokale Netzwerke und maßgeschneiderte Angebote aufzubauen, um die langfristigen Folgen von Armut auf die Entwicklung von Kindern zu verringern.

Die Veranstaltung bot Fachleuten eine Plattform, um Erkenntnisse auszutauschen und Präventionsstrategien weiterzuentwickeln. Mit 14,3 Millionen Euro Landesförderung wird kinderstark seine Netzwerke und Dienstleistungen in Essen weiter ausbauen. Im Fokus bleibt die Schaffung zielgerichteter Unterstützung, um die Lebensperspektiven von armutsbetroffenen Kindern zu verbessern.

Quelle