- FC Köln ringt mit wachsender Verletzungskrise vor dem nächsten Bundesliga-Spiel. Vor dem anstehenden Bundesliga-Duell sieht sich der 1. FC Köln mit einer sich zuspitzenden Verletzungsmisere konfrontiert. Das jüngste 2:2 gegen die TSG Hoffenheim fand unter zahlreichen Ausfällen statt, was die Mannschaft zu kurzfristigen Änderungen in der Startelf zwang. Da mehrere Spieler unter Muskelproblemen oder langfristigen Verletzungen leiden, sucht der Verein nun nach den Ursachen für die Häufung der Fälle. Die Verletzungsserie begann bereits vor dem Hoffenheim-Spiel: Sowohl Jan Thielmann als auch Sebastian Sebulonsen fielen wegen Muskelbeschwerden aus. Eric Martel rückte daraufhin in die Startformation auf, während mit Timo Hübers (Knie) und Luca Kilian (Kreuzbandriss) zwei Langzeitverletzte weiterhin fehlten. Trotz der Rückschläge rettete Köln noch einen Punkt – die Stimmung im Stadion blieb jedoch gedämpft, auch als Folge einer jüngsten Fan-Tragödie. Mittlerweile hat sich die Liste der ausgefallenen Akteure weiter verlängert. Alessio Castro-Montes, Linton Maina, Joel Schmied, Thielmann und Sebulonsen laborieren allesamt an Muskelverletzungen. Denis Huseinbasic' Einsatz steht wegen Hüftproblemen infrage, und auch Said El Mala ist nach einer Muskelverhärtung für das kommende Spiel gegen den FC Augsburg fraglich. Angesichts der ungewöhnlich hohen Zahl an Muskelverletzungen hat der Verein eine interne Untersuchung eingeleitet, um die Gründe zu klären. Die Situation kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Köln steht vor einem weiteren harten Spiel, während die Mannschaft personell stark ausgedünnt ist. Die wachsende Verletztenliste beschert dem 1. FC Köln nur begrenzte Alternativen für die nächste Partie. Mehrere Stammspieler befinden sich noch in der Reha, und das medizinische Team arbeitet unter Hochdruck an der Lösung der wiederkehrenden Muskelprobleme. Da weitere Starter fraglich sind, muss die Elf schnell umdenken, um in der Liga keine weiteren Rückschläge zu riskieren.





