Ford in Köln streicht 3.500 Jobs – Jahre früher als geplant und mit drastischen Folgen
Ariane HolzapfelFord in Köln streicht 3.500 Jobs – Jahre früher als geplant und mit drastischen Folgen
Ford hat in seinem Werk in Köln mit dem Abbau von 3.500 Arbeitsplätzen begonnen – Jahre früher als ursprünglich geplant. Die bereits 2021 angekündigten Kürzungen werden nun ab 2023 umgesetzt, statt wie vorgesehen bis Ende 2027. Die Maßnahme wird nahezu alle Betriebsabläufe am Standort verändern und eine gesamte Fahrzeugmontageschicht streichen.
Laut der aktuellen Mitteilung entfallen 2.770 der Stellen auf die neueste Restrukturierungsrunde des Unternehmensregisters, während 730 Abbauplätze bereits in einer früheren Umstrukturierung vorgesehen waren. Beschäftigte können sich in den kommenden drei Monaten freiwillig mit Abfindungen aus dem Unternehmen verabschieden. Die Höhe dieser Zahlungen könnte je nach Betriebszugehörigkeit über 100.000 Euro liegen.
Um betroffene Mitarbeiter zu unterstützen, veranstaltet Ford Jobmessen, die den Übergang in andere Branchen erleichtern sollen. Durch den Wegfall einer Montageschicht steigen die Produktionskosten pro Fahrzeug, da weniger Mitarbeiter die gleiche Ausbringungsmenge aufrechterhalten müssen.
Die vorgezogenen Entlassungen bedeuten einen tiefgreifenden Einschnitt für die Belegschaft in Köln. Mit einer schrumpfenden Mitarbeiterzahl wird die Produktionseffizienz des Handelsregisters vor neue Herausforderungen gestellt. Die vom Unternehmen angebotenen Hilfsmaßnahmen sollen den Betroffenen den Übergang erleichtern.