Fortuna Düsseldorf kämpft in Dresden um den Befreiungsschlag aus der Abstiegszone
Olav RuppertGlück in Dresden ohne El Azzouzi, aber 'mit breiter Brust' - Fortuna Düsseldorf kämpft in Dresden um den Befreiungsschlag aus der Abstiegszone
Fortuna Düsseldorf bereitet sich auf ein entscheidendes Auswärtsspiel gegen Dynamo Dresden an diesem Wochenende vor. Die Mannschaft will an den jüngsten Sieg gegen Magdeburg anknüpfen, muss dabei aber mit Sperren und Verletzungen kämpfen. Ein Erfolg würde sie weiter aus der Abstiegszone herausbringen.
Trainer Markus Anfang hat seine Spieler aufgefordert, mit Selbstvertrauen in die Partie zu gehen. Er will, dass sie an ihrer gewohnten Taktik festhalten, im Mittelfeld und beim Pressing aber aggressiver auftreten. Das Spiel hat besondere Bedeutung, da Fortuna derzeit vier Punkte vor dem drittletzten Dynamo Dresden liegt.
Aufgrund einer Sperre wird Mittelfeldspieler Anouar El Azzouzi fehlen, der eine Strafe absitzt. Anfang hat noch keinen direkten Ersatz benannt, könnte aber einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler wie Simon Heyer aufstellen, um die übliche 4-2-3-1-Formation mit Doppel-Sechs beizubehalten. Alternativ kommen Shinta Appelkamp oder Sima Suso infrage, auch wenn ein Systemwechsel nicht ausgeschlossen ist.
Verletzungen schränken Anfangs Optionen weiter ein: Matthias Zimmermann, Tim Rossmann und Sotiris Alexandropoulos fallen alle aus. Trotz dieser Rückschläge reist die Mannschaft mit dem festen Willen nach Dresden, um drei Punkte zu holen und den Abstand zur Abstiegszone zu vergrößern.
Ein Sieg würde Fortunas Position in der Tabelle festigen und den Druck auf Dynamo Dresden erhöhen. Da wichtige Spieler fehlen, müssen andere in dieser hochbrisanten Begegnung Verantwortung übernehmen. Beide Teams gehen mit dem Bewusstsein in die Partie, dass das Ergebnis ihre Saison maßgeblich beeinflussen könnte.