Frau schmuggelt Goldschmuck und Entenfüße über Düsseldorf – Zoll schlägt zu
Olav RuppertFrau schmuggelt Goldschmuck und Entenfüße über Düsseldorf – Zoll schlägt zu
Zollbeamte am Flughafen Düsseldorf hielten eine 46-jährige Frau für eine routinemäßige Gepäckkontrolle an. Bei der Überprüfung wurden nicht deklarierter Goldschmuck und ungewöhnliche Gegenstände in ihrem Gepäck entdeckt. Die Frau war aus China über Dubai eingereist und hatte versucht, über den grünen Ausgang – also ohne Zollkontrolle – das Terminal zu verlassen.
Röntgenaufnahmen zeigten, dass sich in ihren Taschen Goldschmuck und Knochen befanden. Die Beamten fanden zehn Stücke Dior-Schmuck im Wert von knapp 5.750 Euro sowie Quittungen aus Dubai. Der hohe Wert der nicht deklarierten Waren weckte den Verdacht auf Steuerhinterziehung.
Bei einer weiteren Durchsuchung wurden 36 vakuumverpackte Entenfüße entdeckt, die die Frau als Delikatesse mitgeführt hatte. Die Entenfüße wurden gemäß dem EU-Einfuhrverbot für Fleisch aus Drittländern beschlagnahmt und zur Vernichtung freigegeben. Gegen die Frau wurden Strafverfahren wegen der nicht deklarierten Waren eingeleitet.
Nach Hinterlegung einer Kaution durfte die Frau ihre Reise fortsetzen. Sowohl der Schmuck als auch die Entenfüße führten zu rechtlichen Konsequenzen für die Reisende. Das beschlagnahmte Fleisch wird aufgrund der Einfuhrbestimmungen vernichtet. Der Fall unterstreicht die Risiken, die mit der Nichtdeklaration von hochwertigen oder beschränkten Waren im Zollbereich verbunden sind.






