Friedlicher Marsch in Düren: 700 fordern Freiheit für Kurdistan
Hans-Theo KuhlFriedlicher Marsch in Düren: 700 fordern Freiheit für Kurdistan
Rund 700 Demonstranten versammelten sich am 28. Januar 2026 in Düren zu einem Marsch unter dem Motto "Freiheit für Kurdistan". Die vom Kurdischen Kulturverein Düren organisierte Kundgebung sollte die Solidarität mit Nordsyrien zum Ausdruck bringen. Der Demonstrationszug zog durch die Innenstadt, bevor er friedlich am Kaiserplatz endete.
Die Veranstaltung begann wie geplant, wobei die Teilnehmenden einer vorher abgestimmten Route durch Düren folgten. Polizisten waren sichtbar präsent, um für Sicherheit zu sorgen und das Versammlungsrecht zu schützen. Ihre Anwesenheit verhinderte größere Störungen, auch wenn es zu zwei vereinzelten Vorfällen kam.
In einem Fall wurde wegen einer angeblichen Beleidigung ermittelt, im anderen ging es um einen versuchten Angriff. Trotz dieser kleineren Zwischenfälle blieb die Veranstaltung largely ruhig. Veranstalter und Behörden arbeiteten Hand in Hand, um die Ordnung aufrechtzuerhalten, sodass der Marsch ohne weitere Probleme zu Ende ging.
Die Kundgebung endete am Kaiserplatz, wo sich die Demonstranten ohne weitere Auseinandersetzungen auflösten. Die Polizei bestätigte, dass das Versammlungsrecht während der gesamten Veranstaltung gewahrt blieb. Nach dem Marsch laufen noch zwei Strafverfahren.