25 February 2026, 00:26

Führungswechsel im NRW-Kulturausschuss markiert neues Kapitel für städtische Kulturpolitik

Ein offenes Buch mit dem Titel "Landschaft des Rhein-Westerwalds" aus dem Jahr 1805, das eine Zeichnung eines Dorfes mit Häusern, Bäumen, Hügeln und Wolken am Himmel zeigt.

Führungswechsel im NRW-Kulturausschuss markiert neues Kapitel für städtische Kulturpolitik

Rund 30 Vertreter aus Kommunalverwaltungen und Kulturbehörden trafen sich in Gütersloh zur 137. Sitzung des Kulturausschusses des Städtetags Nordrhein-Westfalen. Die Zusammenkunft markierte zugleich einen Führungswechsel, da zwei langjährige Mitglieder nach Jahren prägender Arbeit aus dem Gremium ausschieden.

Die Veranstaltung wurde von Stellvertreter Andreas Kimpel, Güterslohs Beigeordneter für Kultur und Weiterbildung, ausgerichtet. Gemeinsam mit dem Ausschussvorsitzenden Jörg Stüdemann gaben beide ihr Ausscheiden bekannt und schlossen damit ein Kapitel der Zusammenarbeit zwischen Landes- und kommunalen Kultureinrichtungen. Kimpel dankte den Teilnehmenden für die partnerschaftliche Arbeit und betonte die Bedeutung von Kultur für die städtische Identität und den sozialen Zusammenhalt.

Dr. Michael Reitemeyer informierte über aktuelle Entwicklungen der Kulturpolitik in Nordrhein-Westfalen, darunter jüngste Fördermittelaufstockungen für Theater und Orchester. Nadine Lindemann und Dorothea Gregor stellten den Kulturmonitor Relevanz vor, eine Studienreihe, die die öffentliche Teilhabe an Kulturangeboten in ganz Deutschland untersucht.

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Bevor die Sitzung endete, wählte der Ausschuss Cornelia Wilkens zur neuen Vorsitzenden und Ursula Platen zu ihrer Stellvertreterin. Die Veranstaltung verband eine Rückschau auf erreichte Erfolge mit der Vorbereitung zukünftiger Kulturinitiativen in der Region.

Mit neuer Führung und anhaltenden Debatten über Kulturförderung und Bürgerbeteiligung ging die Tagung zu Ende. Zwar ist der konkrete Einfluss des Kulturmonitors Relevanz auf kommunale Projekte noch nicht dokumentiert, doch prägt die Arbeit des Gremiums weiterhin die Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens. Die scheidenden Vorsitzenden hinterließen nach Jahren der Vermittlung zwischen Landesinstitutionen und lokalen Behörden eine Lücke.