Fünf Jahre Haft nach brutaler Attacke mit dem Auto auf Familienmitglied
Ariane HolzapfelFrau absichtlich überfahren: Fünf Jahre Haft - Fünf Jahre Haft nach brutaler Attacke mit dem Auto auf Familienmitglied
Ein 22-jähriger Mann ist zu fünf Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er bei einem Straßenfest in Düsseldorf vorsätzlich die Tante seiner Partnerin mit dem Auto überfahren hatte. Der brutale Angriff im September 2025 führte zu einem chaotischen Prozess, der in einer Massenschlägerei im Gerichtsgebäude gipfelte, als die Spannungen zwischen den Familien eskalierten.
Das Verbrechen ereignete sich am 7. September 2025, als der alkoholisierte Angeklagte – ohne Führerschein – mit seinem Fahrzeug gezielt in das Opfer raste. Die Staatsanwaltschaft argumentierte, er habe mit tödlicher Absicht gehandelt und die Frau schwer verletzt zurückgelassen. Der Prozess begann Monate später: Während die Anwälte der Geschädigten eine Strafe von sechs Jahren und acht Monaten forderten, beantragte die Staatsanwaltschaft fünf Jahre und sechs Monate.
Aus Sorge vor Ausschreitungen waren die Sicherheitsvorkehrungen vor dem Urteil verschärft worden. Diese Befürchtungen bestätigten sich, als es im Flur des Gerichts zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung kam. Angehörige beider Seiten gerieten aneinander, wobei mehrere Personen verletzt wurden, darunter zwei Justizbeamte. Trotz des Tumults verhängte der Richter eine fünfjährige Haftstrafe und verurteilte den Angeklagten zur Zahlung von 9.000 Euro Schadensersatz.
Der Verteidiger kündigte umgehend an, gegen das Urteil in Berufung zu gehen.
Der Fall hat die Gräben zwischen den Familien des Opfers und des Täters weiter vertieft; die Schlägerei im Gericht unterstreicht die Feindseligkeit. Nun wird das Berufungsverfahren entscheiden, ob das Urteil Bestand hat oder weiteren rechtlichen Herausforderungen ausgesetzt ist.






