Fürth plant Ampelmännchen mit Theaterflair – Waltraud und Mariechen sollen kommen
Hans-Theo KuhlFürth plant Ampelmännchen mit Theaterflair – Waltraud und Mariechen sollen kommen
Ein Vorschlag sieht vor, das traditionelle Ampelmännchen am Comödiplatz in Fürth durch Figuren zu ersetzen, die von lokalen Theatercharakteren inspiriert sind. Die Idee stammt von der CSU-Stadtratsfraktion und soll die Comödie Fürth sowie ihre Betreiber ehren und gleichzeitig das Viertel attraktiver gestalten. Volker Heißmann, der Schöpfer der Kultfiguren Waltraud und Mariechen, begrüßt den Vorschlag mit Begeisterung.
Erstmals diskutiert wurde der Plan im Verkehrsausschuss, wo rechtliche und praktische Aspekte der Umsetzung geprüft wurden. Heißmann schlägt vor, ein grünes Mariechen in einem Kleeblattmuster-Kostüm für das „Gehen“-Signal und eine rote Waltraud für das „Stoppen“-Signal zu verwenden. Er ist überzeugt, dass dieses Design perfekt zu Fürth passe und sowohl Anwohnern als auch Besuchern Freude bereiten werde.
Bundesweit sind von der Norm abweichende Fußgängerampelfiguren zwar zulässig, sofern die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt wird. Andere Städte in Bayern und Deutschland haben bereits kreative Ampeldesigns eingeführt, ohne dass es zu Problemen kam. Dennoch bleibt die Haftungsfrage ein zentrales Anliegen für die Stadt.
Als nächster Schritt steht eine Beratung im Ältestenrat an, die für den Herbst geplant ist. Dort wird auch die endgültige Entscheidung über die Einführung der neuen Figuren fallen. Bei einer Genehmigung könnten die Ampelmännchen zu einem besonderen Markenzeichen des Comödiplatzes werden. Die Initiative will lokale Kultur feiern und gleichzeitig sicherstellen, dass die Änderungen rechtlichen und sicherheitstechnischen Standards entsprechen. Die Entscheidung wird in den kommenden Monaten fallen.






