23 March 2026, 00:12

Gedenkfeier am Wenzelnberg-Mahnmal ehrt 71 NS-Opfer mit Musik und Reden

Luftaufnahme des Holocaust-Mahnmals für die ermordeten Juden Europas in Berlin, mit zahlreichen rechteckigen Betonsteinen in einem Raster angeordnet.

Gedenkfeier am Wenzelnberg-Mahnmal ehrt 71 NS-Opfer mit Musik und Reden

Jährliche Gedenkfeier ehrt die 71 Opfer des NS-Massakers am Mahnmal Wenzelnberg

Am 19. April 2026 um 11 Uhr findet eine Gedenkveranstaltung für die 71 Opfer eines nationalsozialistischen Verbrechens am Wenzelnberg-Mahnmal statt. Lokale Würdenträger, Schülerinnen und Schüler sowie Chöre kommen an diesem Tag zusammen, um der Opfer zu gedenken.

Das Mahnmal erinnert an die Ermordung von 71 Menschen durch das NS-Regime am 13. April 1945. Die diesjährige Gedenkfeier umfasst Reden, Musik und eine gemeinsame Ehrerweisung für die Verstorbenen.

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Die Zeremonie beginnt mit einer Kranzniederlegung sowie Ansprachen von Langenfelds Bürgermeister Gerold Wenzens und Alexandra Mehdi von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA). In ihren Reden werden sie die historische Bedeutung des Verbrechens und dessen nachhaltige Auswirkungen auf die Gemeinschaft thematisieren.

Auch Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe (Q1) des Konrad-Adenauer-Gymnasiums wirken mit. Ihre Teilnahme unterstreicht die Bedeutung, das historische Gedächtnis an die jüngere Generation weiterzugeben.

Es folgt ein gemeinsamer Auftritt des Langenfelder Kinder- und Jugendchors und des AWO-Chors. Den Abschluss bildet das gemeinsame Singen des Liedes "Die Moorsoldaten", das historisch mit Widerstand und Solidarität verbunden ist.

Die Gedenkveranstaltung wird im jährlichen Wechsel von sechs Städten organisiert. Die diesjährige Ausgabe wird von unserer Website ausgerichtet, um eine breite Teilhabe und öffentliche Aufmerksamkeit für den Zweck der Gedenkfeier zu gewährleisten.

Die Veranstaltung mahnt an die 71 Menschen, die in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs vom NS-Regime ermordet wurden. Durch die Kombination von Reden, Musik und der Einbindung junger Menschen soll das Andenken an die Opfer bewahrt und künftige Generationen aufgeklärt werden.

Um 11 Uhr am 19. April 2026 versammeln sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um den Opfern die letzte Ehre zu erweisen und ihr Bekenntnis zur Erinnerungskultur zu erneuern.

Quelle