26 April 2026, 16:13

Gefälschte Mahnbescheide fluten deutsche Haushalte – so schützen Sie sich

Ein Plakat mit Text und einem Logo, das besagt, dass versteckte Nebenkosten in Rechnungen Familien Hunderte Dollar monatlich kosten können.

Gefälschte Mahnbescheide fluten deutsche Haushalte – so schützen Sie sich

Gefälschte Mahnschreiben verbreiten sich in Deutschland

Immer häufiger erhalten Verbraucher in Deutschland gefälschte Mahnbescheide, mit denen Kriminelle unter dem Namen echter Unternehmen nicht existierende Forderungen eintreiben wollen. Behörden warnen nun vor den Betrugsmaschen und geben Tipps, wie man die falschen Schreiben erkennt.

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Die Betrüger versenden Rechnungen, die auf den ersten Blick echt wirken, indem sie Daten seriöser Firmen kopieren. Manche gefälschten Schreiben geben sogar vor, von bekannten Inkassounternehmen wie der Jedermann Inkasso GmbH, der Universal Inkasso AG oder der DIAS Deutsche Inkasso Service GmbH zu stammen. In Nordrhein-Westfalen wurden kürzlich gefälschte Knöllchen im Namen der COEO-INKASSO GmbH verschickt.

Echte Inkassodienstleister müssen klar angeben, welche Leistung, welches Unternehmen und welchen Zeitraum eine Forderung betrifft. Fehlen diese Angaben, könnte es sich um einen Betrugsversuch handeln. Weitere Warnsignale sind ausländische Kontodaten oder Inkassobüros, die nicht im Rechtsdienstleistungsregister eingetragen sind. Die Verbraucherzentrale Brandenburg hat zudem eine "Inkasso-Schwarze Liste" mit 146 verdächtigen Unternehmen veröffentlicht.

Die Verbraucherzentrale rät davon ab, auf solche Forderungen zu reagieren oder Zahlungen zu leisten. Stattdessen empfiehlt sie, den Inkasso-Check zu nutzen, um die Berechtigung der Forderung zu prüfen. Gibt sich der Absender als Anwaltskanzlei aus, sollte man im Anwaltsverzeichnis der Bundesrechtsanwaltskammer nachschlagen.

Die Behörden appellieren an die Bürger, wachsam zu bleiben und jeden Kontakt mit mutmaßlichen Betrügern zu meiden. Überweisungen oder die Erteilung von Lastschriftmandaten können zu finanziellen Verlusten führen. Die klare Empfehlung lautet: Immer erst prüfen, bevor gezahlt wird.

Quelle