Gerresheimer unter Beschuss: Leerverkäufer attackieren mit Bilanzvorwürfen
Horst FischerGerresheimer unter Beschuss: Leerverkäufer attackieren mit Bilanzvorwürfen
Gerresheimer-Aktie: Angriff durch Leerverkäufer
Teaser: Eine Analysefirma wirft dem Pharma-Verpackungshersteller aggressive Bilanzierung vor und hält eine Short-Position. Die UBS kritisiert die Informationspolitik, während sich die Aktie nach einem Ausverkauf leicht erholt.
11. Dezember 2025, 01:16 Uhr
Der Aktienkurs von Gerresheimer stieg am Mittwoch um über 3 %, trotz schwerwiegender Vorwürfe wegen Bilanzmanipulationen. Die Aktie erholte sich von einem Tagesiefststand von 24,68 Euro und schloss oberhalb von 25,90 Euro – bleibt damit aber deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 82 Euro.
Die Forschungsfirma Morpheus Research wirft Gerresheimer vor, durch aggressive Bilanzierungspraktiken das organische Wachstum aufzubauschen. Gleichzeitig hält das Unternehmen eine Short-Position gegen Gerresheimer und setzt damit auf einen weiteren Kursverfall.
Aktuell notiert die Aktie bei 25,62 Euro – fast 69 % unter ihrem 52-Wochen-Höchststand. Ob es gelingt, das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen, hängt von transparenterer Berichterstattung und einer überzeugenden Reaktion auf die Vorwürfe ab. Die weitere Entwicklung könnte die finanzielle Position Gerresheimers in den kommenden Monaten maßgeblich prägen.