Gil Ofarim zahlt 70.000 Euro nach Davidstern-Skandal – und schweigen muss
Olav RuppertDies ist, was Gil Ofarims Anwälte ihm vor dem Dschungelcamp raten - Gil Ofarim zahlt 70.000 Euro nach Davidstern-Skandal – und schweigen muss
Gil Ofarim muss einem Hotelmitarbeiter im Zusammenhang mit dem Davidstern-Skandal von 2021 20.000 Euro zahlen. Für den Sänger beläuft sich die finanzielle Gesamtbelastung durch den Fall auf rund 70.000 Euro. Rechtliche Auflagen verbieten ihm, sich öffentlich über den Vorfall zu äußern.
Der Streit begann, als Ofarim einem Hotelangestellten Antisemitismus vorwarf, nachdem dieser ihn aufforderte, seine Davidstern-Halskette abzulegen. Ein Gericht entschied später zugunsten des Mitarbeiters und sprach ihm 20.000 Euro Schadensersatz zu. Durch zusätzliche Kosten wie eine Geldstrafe und Anwaltsgebühren stieg die Summe auf etwa 70.000 Euro an.
Ofarims Anwälte rieten ihm während seiner Teilnahme an Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! im Jahr 2023 zu Stillschweigen. Alexander Stevens, einer seiner Rechtsvertreter, bestätigte, dass eine Vertraulichkeitsvereinbarung und eine Unterlassungserklärung vorlägen. Diese Auflagen hindern Ofarim daran, den Fall öffentlich zu thematisieren.
Medienberichten zufolge könnte der Sänger einen Teil des finanziellen Verlusts durch seine Einnahmen aus der Reality-Show ausgleichen. Allerdings verhindern das Urteil und die anhaltenden Vertraulichkeitsklauseln, dass weitere Details bekannt werden.
Der Skandal hat Ofarim mit einer Rechnung von 70.000 Euro belastet, die Schadensersatz, Strafzahlungen und Prozesskosten umfasst. Aufgrund der Vertraulichkeitsvereinbarung darf er sich nicht zum Fall äußern. Die Einigung markiert das Ende eines langwierigen Rechtsstreits, der auf den Vorfall von 2021 zurückgeht.