Gladbachs Kapitän Reitz trotzt der Krise vor Bayern-Duell
Borussia Mönchengladbach vor schwerer Prüfung gegen Bayern München
Borussia Mönchengladbach steht vor einer schweren Aufgabe, wenn die Mannschaft am Samstag den Bundesliga-Spitzenreiter FC Bayern München empfängt. Nach sieben Spieltagen liegt das Team überraschend auf dem letzten Tabellenplatz – weit entfernt von den Erwartungen zu Saisonbeginn. Trotz der aussichtslos erscheinenden Ausgangslage bleibt Kapitän Rocco Reitz optimistisch und fordert volle Konzentration für das hochbrisante Duell.
Gegen die Münchner gibt es für Gladbach zumindest einen kleinen Hoffnungsschimmer: Zwischen 2021 und 2023 blieb die Mannschaft in fünf Pflichtspielen gegen die Bayern ungeschlagen. Doch Reitz, Eigengewächs und Schlüsselspieler im Mittelfeld, wischt solche Statistiken beiseite. Für ihn zählt allein die Gegenwart – und die erfordert von seinem Team „frischen Einsatz, harte Arbeit und absolute Hingabe“.
Der 24-jährige Kapitän lobte Bayern als eine der besten Mannschaften Europas, besonders deren unermüdlichen Spielstil – mit und ohne Ball. Über seine eigene Zukunft schweigt er sich hingegen aus. Zwar läuft sein Vertrag noch bis 2028 und enthält eine hohe Ausstiegsklausel, doch Gerüchte über einen möglichen Wechsel für rund 20 Millionen Euro kommentiert Reitz nicht. Ein Wechsel käme für ihn nur infrage, wenn sich eine „außergewöhnliche Chance“ ergäbe – ansonsten bleibt er dem Verein treu.
Angesichts des frühen Abstiegskampfes kommt dem Spiel gegen Bayern besondere Brisanz zu. Reitz räumt den enttäuschenden Saisonstart ein, betont aber den ungebrochenen Kampfgeist des Teams. Ein Sieg gegen die Münchner, so unwahrscheinlich er auch scheint, würde nicht nur die Moral stärken, sondern auch die Tabellensituation entlasten.
Am Samstag trifft damit ein krisengeplagtes Gladbach auf ein übermächtiges Bayern-Team. Reitz‘ Führung und der Zusammenhalt der Mannschaft werden auf eine harte Probe gestellt – doch selbst bei einer Niederlage darf der Fokus nicht verloren gehen: In den kommenden Wochen gilt es, endlich aus der Abstiegszone zu entkommen.






