Graffiti-Workshop stärkt Teamgeist und Vielfalt an Grundschule Enger-Mitte
Olav RuppertGraffiti-Workshop stärkt Teamgeist und Vielfalt an Grundschule Enger-Mitte
Graffiti-Workshop an der Grundschule Enger-Mitte fördert Teamgeist und soziales Miteinander
An der Grundschule Enger-Mitte haben 24 Schüler:innen in einem Graffiti-Workshop gemeinsam an Teamfähigkeit und positivem Sozialverhalten gearbeitet. Das Projekt, das im Rahmen der langjährigen Initiative Energy-Kids stattfand, verwandelte einen Schulanhänger in ein farbenfrohes Wandbild, das Themen wie Vielfalt und Gewaltfreiheit feiert. Die Veranstalter betonen, dass die kreative Arbeit zentrale Werte bei den beteiligten Kindern gestärkt habe.
Der Workshop entstand in Zusammenarbeit zwischen der Schule, dem Evangelischen Jugend- und Kinderzentrum und dem Energy-Kids-Programm. Der freiberufliche Künstler Juri Lobunko leitete die Session, unterstützt von den Organisatorinnen Sylvia Kühn und Anke Wessels. Die Finanzierung übernahm die Osthushenrich-Stiftung, sodass das Projekt für die Teilnehmenden kostenfrei bleiben konnte.
Seit über zehn Jahren bildet die Grundschule Enger-Mitte sogenannte Energy-Kids aus – Schüler:innen, die als Streitschlichter:innen Konflikte auf dem Schulgelände gewaltfrei lösen. Das aktuelle Graffiti-Projekt knüpfte daran an und ermöglichte den Kindern, Kreativität zu entfalten und gleichzeitig soziale Kompetenzen zu entwickeln. Das gemeinsam gestaltete Kunstwerk ziert nun den Energy-Kids-Anhänger und dient als sichtbare Erinnerung an die Kernbotschaften des Programms.
Ziel der Initiative war es, kulturelle Teilhabe zu fördern und zugleich Fähigkeiten wie Selbstwirksamkeit und Perspektivwechsel zu stärken. Durch die gemeinsame Arbeit am Wandbild übten die Schüler:innen Zusammenarbeit und lernten, wie Kunst gemeinsame Werte ausdrücken kann.
Das fertige Graffiti steht nun als Symbol für das Engagement der Schule für Gewaltfreiheit und Inklusion. Der Erfolg des Projekts zeigt, wie kreative Aktivitäten soziales Lernen bei Jugendlichen unterstützen können. Die Veranstalter hoffen, dass die Erfahrung nachhaltig prägt, wie die Schüler:innen künftig Teamarbeit und Konfliktlösung angehen.






