Großrazzia gegen illegale Beschäftigung: Hauptzollamt Krefeld deckt Lohnbetrug auf
Hans-Theo KuhlGroßrazzia gegen illegale Beschäftigung: Hauptzollamt Krefeld deckt Lohnbetrug auf
Hauptzollamt Krefeld beteiligt sich an Großrazzia gegen illegale Beschäftigung und Menschenhandel
Letzte Woche nahm das Hauptzollamt Krefeld an einer großangelegten Aktion gegen illegale Beschäftigung und Menschenhandel teil. In der 39. Kalenderwoche führten die Behörden im Rahmen der EMPACT-Aktionstage umfangreiche Kontrollen durch. Dabei wurden zahlreiche Verstöße aufgedeckt, darunter Lohnvorenthaltung und Schwarzarbeit.
Insgesamt waren 73 Kontrollbeamte im Einsatz, die an verschiedenen Standorten 31 Überprüfungen durchführten und 128 Personen für weitere Untersuchungen erfassten. Im Fokus stand die Einhaltung der Arbeitsgesetze sowie fairer Lohnstandards.
Besonders gravierende Mängel zeigten sich in der Markthalle von Mönchengladbach: Vier Gastronomiebetriebe gerieten dort wegen des Verdachts auf vorenthaltene Löhne und Veruntreuung in die Kritik. Insgesamt wurden bei den Kontrollen acht Fälle von Lohnbetrug festgestellt.
Neben den Lohnverstößen deckten die Ermittler zudem zahlreiche Meldepflichtverletzungen auf – etwa unvollständige Dokumentationen von Beschäftigungsverhältnissen oder die Missachtung gesetzlicher Vorgaben. Die Ergebnisse werden nun detailliert ausgewertet, um gegebenenfalls weitere Schritte einzuleiten.
Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, faire Arbeitsbedingungen und legale Beschäftigungspraktiken durchzusetzen. Die Ermittlungsergebnisse werden an die zuständigen Stellen zur weiteren Bearbeitung übergeben. Das Hauptzollamt Krefeld (FKS) bekräftigte sein Engagement für gesetzmäßige Bezahlung, Arbeitnehmerschutz und die Bekämpfung von Ausbeutung.






