16 February 2026, 18:34

Großrazzia in Mönchengladbach deckt massive Arbeitsrechtsverstöße auf

Ein Lkw in einer Garage geparkt, mit einem gelben Tuch bedeckt, umgeben von verstreuten Werkzeugen und Gegenständen auf dem Boden.

Großrazzia in Mönchengladbach deckt massive Arbeitsrechtsverstöße auf

Gemeinsame Razzia deckt im Februar 2026 zahlreiche Verstöße gegen Arbeitsrecht in Mönchengladbach auf

Bei einer gemeinsamen Aktion im Februar 2026 wurden in Mönchengladbach multiple Verstöße gegen das Arbeitsrecht aufgedeckt. Zollbeamte und die örtliche Polizei führten im Rahmen einer europaweiten Großrazzia Kontrollen bei Arbeitgebern und Beschäftigten durch. Die Überprüfungen förderten eine Reihe mutmaßlicher Straftaten zutage – von Lohnbetrug bis hin zu Sozialleistungsmissbrauch.

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Am 9. Februar 2026 arbeitete die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Krefeld mit der Polizei Mönchengladbach zusammen. Im Verlauf der Operation wurden 26 Arbeitgeber und 32 Beschäftigte überprüft. Die Kontrollen fanden im Rahmen der paneuropäischen Initiative "ROADPOL" statt, die Verkehrspolizeikräfte auf dem gesamten Kontinent vernetzt, um grenzüberschreitende Verstöße zu bekämpfen.

Die Überprüfungen brachten zahlreiche Unregelmäßigkeiten ans Licht: In neun Fällen wurde der Verdacht auf Lohnvorenthaltung und Untreue geäußert. Die Behörden entdeckten zudem fünf mögliche Fälle von Sozialbetrug sowie drei Verdachtsfälle auf Verstöße gegen den Mindestlohn. Ein Arbeitgeber geriet wegen des Verdachts auf illegale Arbeitnehmerüberlassung in den Fokus, während vier weitere Unternehmen versäumt hatten, vorgeschriebene Meldungen zur Beschäftigung abzugeben.

Die weiteren Ermittlungen zu den Feststellungen übernimmt nun die Finanzkontrolle Schwarzarbeit in Mönchengladbach.

Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Arbeitsrechtsverstöße in Deutschland konsequent zu ahnden. Die mutmaßlichen Vergehen werden von den zuständigen Behörden eingehend geprüft. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rahmen von ROADPOL unterstützt weiterhin nationale Maßnahmen gegen Schwarzarbeit und damit zusammenhängende Straftaten.