09 June 2026, 06:09

Grundschüler packen medizinische Hilfsgüter für die Ukraine mit Herz und Farbe an

Persönliche Botschaften in bunten Farben
Grundschulkinder aus Vorst gestalten Kartons für action medeor

Grundschüler packen medizinische Hilfsgüter für die Ukraine mit Herz und Farbe an

Schülerinnen und Schüler der Vorst-Grundschule haben an einem besonderen Projekt zur Unterstützung der Ukraine mitgewirkt. Die Hilfsorganisation action medeor lud die Kinder ein, bei der Vorbereitung medizinischer Hilfsgüter für das vom Krieg gezeichnete Land mitzuhelfen. Ihr Engagement fällt in eine Phase, in der die Organisation dringend benötigte Lieferungen für ukrainische Gesundheitsstationen zusammenstellt.

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Die als „Apotheke der Welt in Not“ bekannte Hilfsorganisation versorgt seit über 60 Jahren Gesundheitsstationen in rund 100 Ländern mit lebenswichtigen Medikamenten und Ausrüstung.

Im Rahmen dieser Initiative besuchte action medeor die Vorst-Grundschule zweimal. Beim ersten Termin stellte das Team seine Arbeit vor und regte die Kinder dazu an, sich mit globalen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Einige der Schülerinnen und Schüler haben ukrainische Wurzeln, was dem Projekt eine persönliche Note verleiht.

Beim zweiten Besuch gestalteten die Kinder Kisten, die für die Ukraine bestimmt sind. Die bemalten Behälter, die im Lager der Organisation in Tönisvorst mit Medikamenten gefüllt werden, sollen bald an Krankenhäuser und Kliniken verschickt werden. Die Motive stehen für die Solidarität zwischen deutschen Kindern und denen, die vom Krieg betroffen sind.

Die Hilfsorganisation hofft, dass solche Aktionen das Bewusstsein junger Menschen für humanitäre Themen schärfen. Durch ihre Teilnahme lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur die Arbeit der Nothilfe kennen, sondern leisten auch einen direkten Beitrag.

Die kunstvoll gestalteten Kisten werden nun mit lebenswichtigen medizinischen Hilfsgütern beladen und anschließend in die Ukraine geschickt. Mit diesem Projekt hat action medeor Kindern vor Ort eine praktische Möglichkeit gegeben, Menschen in Not zu unterstützen. Gleichzeitig fördert die Initiative bei der nächsten Generation das Verständnis für globale Krisen.

Quelle