Grundsteinlegung für Essens neues Kontorhausviertel markiert urbanen Aufbruch
Ariane HolzapfelGrundsteinlegung für Essens neues Kontorhausviertel markiert urbanen Aufbruch
In Essen haben die offiziellen Bauarbeiten für das neue Kontorhausviertel begonnen. Am 18. November 2025 legte Oberbürgermeister Thomas Kufen den Grundstein für das Projekt auf dem ehemaligen Siemens-Gelände. Ziel ist es, den Stadtteil Weststadt aufzuwerten und die Innenstadt mit Wohnraum, Büros und neuem Investitionsvertrauen zu stärken.
Das Kontorhaus Ost umfasst auf 35.000 Quadratmetern moderne Wohnungen sowie 11.000 Quadratmeter Büroflächen. Die Hälfte der Büroflächen wurde bereits von der Essener Liegenschaftsverwaltung gesichert – das städtische Immobilienamt soll bis 2027 einziehen. Die Fertigstellung der Wohnungen ist für 2028 geplant.
Das Vorhaben ist eine gemeinsame Initiative der Dr. Helmut Greve Bau- und Boden-AG und der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Trotz hoher Baukosten und schwieriger Bodenverhältnisse haben langfristige Planung und Beharrlichkeit das Projekt vorangetrieben. Die Stadtführung erhofft sich dadurch eine Entlastung des angespannten Büromarktes in Essen.
Beamte bezeichnen das Kontorhausviertel als ein "Vertrauenssignal" für künftige Investoren. Durch die Belebung dieses zentralen Gebiets sollen echte Chancen für Unternehmen und Anwohner entstehen.
Die Fertigstellung des Kontorhaus Ost ist für 2028 vorgesehen. Die gemischte Nutzung aus Wohn- und Gewerbeflächen soll der Weststadt neuen Schwung verleihen. Gelingt das Projekt, könnte es weitere Investitionen und Wachstum in der Innenstadt anstoßen.






