Gütersloh baut neues Hauptquartier für Polizei und Ordnungsdienste im Rathaus I
Olav RuppertGütersloh baut neues Hauptquartier für Polizei und Ordnungsdienste im Rathaus I
Der Stadtrat von Gütersloh hat Pläne für ein neues Hauptquartier der kommunalen Ordnungsdienste im Rathaus I genehmigt. Das 1,67-Millionen-Euro-Projekt schafft einen modernen, gemeinsamen Arbeitsbereich für Polizei und Ordnungsbehörden. Nach Fertigstellung wird die Einrichtung rund 305 Quadratmeter umfassen, wobei zusätzlich Flächen für die polizeiliche Nutzung vorgesehen sind.
Die Umbaumaßnahmen verwandeln bisher ungenutzte Bereiche im Foyer des Rathauses I. Das Design bewahrt die ursprüngliche Bausubstanz, fügt jedoch Großraumbüros, Besprechungsräume und separate Arbeitsplätze hinzu. Zu den gemeinschaftlich nutzbaren Einrichtungen zählen Sanitäranlagen, Umkleideräume, eine Teeküche sowie Lagerflächen.
Die Fassade entlang der Berliner Straße wird nach vorne erweitert und schließt einen bisher überdachten Außenbereich ein. Diese Änderung entfernt bestehende Vitrinen und beinhaltet teilweise energetische Sanierungen der Außenfront zur Berliner Straße und Friedrich-Ebert-Straße.
Ein zentraler Vorteil des neuen Standorts ist seine Lage im Herzen des Rathauses. Kürzere Wege verbessern die Abstimmung zwischen den Teams und erleichtern Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu den Dienstleistungen. Zudem wird die Polizei die bestehende Stadtwache am Berliner Platz ausbauen, um durch mehr Personal häufigere Kontrollen zu ermöglichen.
Während die genaue Zahl der neuen Stellen in den Ordnungsämtern noch nicht feststeht, plant die Stadt bis 2031 den Abbau von 150 Verwaltungsstellen. Diese Anpassung erfolgt vor dem Hintergrund von 600 erwarteten Vakanzen durch Pensionierungen, wobei Details zur Personalgewinnung für die Ordnungsämter noch nicht bekannt gegeben wurden.
Das Projekt schafft einen funktionalen, modernen Arbeitsraum für Polizei und Ordnungsbehörden. Mit Baumaßnahmen, die Effizienz und Bürgerfreundlichkeit steigern sollen, wird die kommunale Ordnungswache vor Ort die Zusammenarbeit von Vollzug und Verwaltung stärken. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf 1,67 Millionen Euro.






