03 April 2026, 04:12

Gütersloh reformiert Stadtrat: Neue Zuständigkeiten und klare Strukturen bis 2025

Alte Stadtkarte mit detaillierten Gebäudelayouts und handschriftlichen Textanmerkungen.

Gütersloh reformiert Stadtrat: Neue Zuständigkeiten und klare Strukturen bis 2025

Der Stadtrat von Gütersloh hat eine Reihe organisatorischer Änderungen beschlossen, um Zuständigkeiten klarer zu regeln und die Effizienz zu steigern. Die Reformen erfolgen im Vorfeld des Ruhestands von Bürgermeisterstellvertreter Andreas Kimpel im Frühjahr 2025 und treten schrittweise im Laufe des nächsten Jahres in Kraft.

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Die erste Änderung betrifft die Auflösung des Ressorts "Kultur und Weiterbildung" zum 1. Mai 2025. dessen Aufgaben werden neu verteilt: Die Volkshochschule und die Stadtbibliothek wechseln in das neu benannte Dezernat "Bildung, Soziales und Sport" von Henning Matthes.

Ab demselben Datum unterstehen das Kulturamt, die Kultur Räume Gütersloh sowie das NRW-Kultursekretariat direkt Bürgermeister Matthias Trepper. Diese Zentralisierung soll die Kulturverwaltung straffen.

Zudem wird eine neue Stabsstelle für Arbeitssicherheit und betriebliche Gesundheitsprävention eingerichtet, die ab dem 1. Dezember 2025 dem Bürgermeister unterstellt sein wird. Der bisherige Integrationsrat firmiert künftig als "Ausschuss für Chancengleichheit und Integration".

Auch die politischen Ämter wurden neu besetzt: Markus Kottmann (CDU) übernimmt das Amt des ersten Bürgermeisterstellvertreters, Wiebke Heine (SPD) wird zweite Stellvertreterin. Beide vertreten Trepper bei Abwesenheit und teilen sich repräsentative Aufgaben.

Darüber hinaus wird die Geschäftsordnung des Rates überarbeitet, um die Anpassungen für die neue Wahlperiode abzubilden.

Die Reformen verteilen Schlüsselaufgaben neu und führen zusätzliche Kontrollstrukturen ein. Einige Änderungen – wie die Auflösung des Kulturressorts – treten bereits im kommenden Frühjahr in Kraft, andere – etwa die Gesundheitspräventionsstelle – folgen später im Jahr 2025. Die Umstrukturierungen erfolgen im Zuge von Kimpels Ausscheiden und zielen darauf ab, die Arbeit des Stadtrats zu modernisieren.

Quelle