25 March 2026, 02:11

Handball-Turnier in Krefeld: HSG kämpft um Comeback in der 2. Bundesliga

Eine große Menge Menschen in einem Stadion schwenkt Fahnen, mit Bannern, Gras, einem Netz und einem Bildschirm, während sie auf ein Fußballspiel warten.

Handball-Turnier in Krefeld: HSG kämpft um Comeback in der 2. Bundesliga

Das jährliche Handball-Turnier in Krefeld findet an diesem Wochenende statt und wird rund 5.000 Zuschauer in die Yayla-Arena locken. Über den sportlichen Wettbewerb hinaus soll die Veranstaltung das Interesse an der Handball-Schiedsrichterarbeit fördern und Krefelds Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele stärken. Für Organisatoren und lokale Verantwortliche markiert das Event einen wichtigen Moment für die Entwicklung des Sports in der Region.

In diesem Jahr wird das Turnier erstmals in der zweiten Liga ausgetragen – eine neue Herausforderung für die HSG Krefeld. Der Verein, der in den vergangenen Jahren mit finanziellen Schwierigkeiten und dem Abstieg zu kämpfen hatte, spielt nun in der 2. Handball-Bundesliga mit deutlich geringeren Budgets und weniger Sponsoren als die Top-Teams der ersten Liga.

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Die Vorbereitungen für das Event begannen bereits am Dienstag: Mannschaften transportierten Bodenbeläge, Tore und Veranstaltungstechnik in die Yayla-Arena. Der Umzug stellt eine logistische Herausforderung dar, wie André Schicks, Geschäftsführer der HSG, betont – er zeigte sich jedoch dankbar für die erhaltene Unterstützung.

Simon Krivec, Vorsitzender des Vereins, unterstrich die Bedeutung der Austragung in der größeren Arena. Er ist überzeugt, dass dies neue Sponsoren anziehen und das Profil des Clubs stärken wird. Gleichzeitig lobte Stefan Grunwald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Krefeld, die Veranstaltung als Chance, lokale Institutionen und Unternehmen hinter der Zukunft der HSG zu vereinen. Grunwald, der in seiner Zeit bei der Sparkasse Solingen bereits den Bergischen HC unterstützt hatte, kennt die finanziellen Belastungen im Profisport aus eigener Erfahrung.

Seit dem Abstieg aus der 1. Bundesliga kämpft die HSG Krefeld mit den Folgen: Die Anpassung an die Bedingungen der zweiten Liga, die Spielerakquise und die Medienpräsenz gestalten sich schwieriger. Mit kleineren Budgets und weniger Sponsoren als die Spitzenclubs bietet das Turnier nun die Möglichkeit, neuen Schwung zu gewinnen.

Das Turnier wird zeigen, ob die HSG den gestiegenen Wettbewerbsanforderungen gewachsen ist – und gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit des Vereins unter Beweis stellen. Ein Erfolg könnte die Position in der 2. Handball-Bundesliga festigen und die finanzielle Situation verbessern. Für die Stadt Krefeld dient die Veranstaltung zudem als Plattform, um die Unterstützung für die olympischen Ambitionen der Region zu mobilisieren.

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