"Hart aber fair" diskutiert: Wie kann Deutschlands Pflegekrise gelöst werden?
Horst FischerThema und Gäste der neuen Folge am Montag - "Hart aber fair" diskutiert: Wie kann Deutschlands Pflegekrise gelöst werden?
Die ARD-Talkshow "Hart aber fair" widmet sich in ihrer nächsten Ausgabe der eskalierenden Pflegekrise in Deutschland. Die Sendung wird am Montag, 3. November, um 21:00 Uhr im Ersten ausgestrahlt und untersucht, wie das Land Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen besser unterstützen kann. Moderator Louis Klamroth führt durch die Debatte über notwendige Reformen im Pflegesystem, um Würde im Alter zu gewährleisten.
Die Folge mit dem Titel "Pflegenotstand: Wer sorgt für Würde im Alter?" erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem Deutschland mit einer steigenden Nachfrage nach Langzeitpflege konfrontiert ist – bedingt durch den demografischen Wandel. Aktuell sind rund 90 Prozent der Demenzkranken auf die Betreuung durch Familienmitglieder angewiesen, nur ein kleiner Teil lebt in Pflegeheimen. Die Sendung beleuchtet bestehende Unterstützungsmodelle, die Belastung pflegender Angehöriger sowie mögliche Lösungsansätze für ein zukunftsfähiges System.
Zu den prominenten Gästen zählen Karl-Josef Laumann, Arbeits-, Gesundheits- und Sozialminister von Nordrhein-Westfalen (CDU), die Schauspielerin Andrea Sawatzki, Stella Merendino (Die Linke), der Arzt und TV-Moderator Eckart von Hirschhausen, Rainer Heydenreich, der mit Alzheimer lebt, sowie Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste. Ergänzt wird die Diskussion durch kurze Dokumentationen, die alltagsnahe Herausforderungen aufzeigen. Zuschauer sind eingeladen, sich über soziale Medien und ein Online-Forum zu beteiligen.
Nach der Ausstrahlung steht die Folge in der Mediathek der öffentlich-rechtlichen Sender zur Verfügung. Ein Faktencheck, der strittige Aussagen oder Statistiken aus der Sendung prüft, folgt am Dienstag im Anschluss.
Ziel der Debatte ist es, drängende Lücken in der deutschen Pflegeinfrastruktur aufzuzeigen. Angesichts der hohen Belastung für Angehörige plädiert die Sendung für klarere politische Weichenstellungen und bessere Ressourcen. Die Ausstrahlung kann live im Ersten verfolgt oder direkt im Anschluss online nachgeschaut werden.






