23 March 2026, 06:13

Herbst und Winter: Warum Radfahrer im Rhein-Kreis Neuss jetzt besonders gefährdet sind

Eine Gruppe von Menschen, die nachts mit Fahrrädern eine Stadtstraße entlangfahren, alle tragen Helme.

Herbst und Winter: Warum Radfahrer im Rhein-Kreis Neuss jetzt besonders gefährdet sind

Herbst und Winter erhöhen Risiken für Radfahrer im Rhein-Kreis Neuss

Nasse Straßen, schlechte Beleuchtung und eingeschränkte Sicht führen in diesen Jahreszeiten zu mehr Unfällen. Aktuelle Vorfälle unterstreichen die Notwendigkeit erhöhter Vorsicht im Straßenverkehr.

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Im Oktober 2025 verzeichnete der Kreis 21 Fahrradunfälle – zehn weniger als in einem typischen Sommermonat. Trotz des Rückgangs kam es zu schweren Zwischenfällen: Ein betrunkener Radfahrer in Grevenbroich stürzte nach einer Kollision mit nassem Laub und erlitt eine schwere Kopfverletzung. Ein 14-jähriger E-Bike-Fahrer in Dormagen missachtete die Vorfahrt und verursachte einen weiteren schweren Unfall. Ein weiterer Radfahrer verletzte sich, als sein Reifen auf glatter Fahrbahn in Straßenbahnschienen stecken blieb.

Bis November wurden drei weitere schwere Unfälle gemeldet. Die Behörden betonen, dass das Tragen von Helmen das Risiko schwerer Kopfverletzungen deutlich verringert. Helle, reflektierende Kleidung und funktionierende Fahrradbeleuchtung verbessern zudem die Sichtbarkeit. Radfahrer werden aufgefordert, Verkehrsregeln einzuhalten, ausreichend Abstand zu halten und Radwege zu nutzen, wo immer möglich.

Auch Autofahrer sind gefordert: Sie müssen aufmerksam bleiben und defensiv fahren. Die Statistik für 2025 weist 609 Unfälle mit Radfahrern (einschließlich Pedelecs) im Kreisgebiet aus. Sieben Menschen starben, 101 erlitten schwere, 21 weitere schwerste Verletzungen – die genauen Zahlen bleiben unklar, da einige Unfälle mehrere Beteiligte betrafen.

Der Anstieg der Fahrradunfälle im Herbst und Winter erfordert besondere Wachsamkeit. Einfache Maßnahmen wie Helme, Beleuchtung und die Einhaltung der Verkehrsregeln können Risiken mindern. Nur wenn Radfahrer und Autofahrer gemeinsam Verantwortung übernehmen, werden die Straßen für alle sicherer.

Quelle