Holocaust-Gedenktag 2026: Bergisch Gladbach lädt zum Dialog über Erinnerung ein
Hans-Theo KuhlHolocaust-Gedenktag 2026: Bergisch Gladbach lädt zum Dialog über Erinnerung ein
Sondervortrag zum Internationalen Holocaust-Gedenktag 2026 in Bergisch Gladbach
Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag findet im kommenden Jahr in Bergisch Gladbach eine besondere Veranstaltung statt. Der Verein für Demokratie und Vielfalt Bergisch Gladbach organisiert die Abendreihe, die einen Vortrag von Roland Vossebrecker umfasst. Der Eintritt ist frei; die Veranstaltung beginnt am 27. Januar 2026 im Gemeinschaftscafé Himmel un Ääd.
Im Vorfeld des Vortrags werden lokale Initiativen zudem eine Aufklärungskampagne in der Innenstadt durchführen, um auf die Bedeutung des Gedenktags aufmerksam zu machen.
Der Titel des Vortrags lautet „Deshalb habe ich immer versucht, nicht zu genau hinzuschauen“ und beginnt um 19:30 Uhr. Roland Vossebrecker wird die Diskussion leiten und sich mit den Themen Erinnerung und Verantwortung auseinandersetzen. Obwohl der Eintritt kostenlos ist, freuen sich die Veranstalter über freiwillige Spenden zur Unterstützung ihrer Arbeit.
Da die Platzkapazitäten im Himmel un Ääd begrenzt sind, wird um eine vorherige Online-Anmeldung gebeten, um sich einen Platz für diesen anregenden Abend zu sichern. In den Tagen vor der Veranstaltung werden der Verein und die Initiative „Omas gegen Rechts“ zudem einen Informati-onsstand in der Fußgängerzone Bergisch Gladbachs betreiben. Der Stand ist am 24. und 31. Januar jeweils von 10:00 bis 13:00 Uhr geöffnet. Ehrenamtliche informieren dort über den Holocaust-Gedenktag und die Bedeutung des Erinnerns für die Gegenwart.
Vortrag und Kampagne zielen darauf ab, die lokale Gemeinschaft zum Nachdenken und Dialog anzuregen. Mit freiem Eintritt und einer offenen Einladung bietet die Veranstaltung allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich an diesem wichtigen Akt des Gedenkens zu beteiligen. Die Organisatoren hoffen auf eine große Teilnahme und lebhafte Diskussionen.