Holocaust-Überlebende Anna Strishkowa erzählt in Ibbenbüren ihre bewegende Geschichte
Ariane HolzapfelHolocaust-Überlebende Anna Strishkowa erzählt in Ibbenbüren ihre bewegende Geschichte
Holocaust-Überlebende Anna Strishkowa besucht Ende dieses Monats Ibbenbüren, um dort ihre Geschichte zu erzählen. Die Reise umfasst mehrere öffentliche Veranstaltungen, deren Besuch kostenfrei ist, und steht im Zeichen des 81. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz. Lokale Persönlichkeiten und Historiker werden sie bei Gesprächen, Filmvorführungen und Gedenkveranstaltungen begleiten.
Strishkowas Besuch beginnt am 22. Januar in der St.-Antonius-Kirche in Hörstel, gefolgt von einem Auftritt in der St.-Margaretha-Kirche in Lengerich am 26. Januar. Beide Termine werden musikalische Darbietungen neben ihren Vorträgen bieten.
Am 27. Januar findet in der Christuskirche ein gemeinsames Gedenkprogramm zur Erinnerung an die Befreiung von Auschwitz statt. Am selben Abend, um 19:30 Uhr, nimmt sie im Kulturhaus an einem öffentlichen Gespräch teil. Die Diskussion wird von Barbara Kurlemann und Christoph Moormann moderiert, die zuvor am Ibbenbürener Projekt „Gegen das Vergessen“ mitgewirkt haben. Die Veranstaltung im Kulturhaus beginnt mit Grußworten von Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer und Prof. Dr. Christoph Rass, Historiker an der Universität Osnabrück mit Schwerpunkt auf neuerer Geschichte und Migration. Bereits früher während ihres Besuchs zeigen Strishkowa und der Fotograf Luigi Toscano Schülerinnen und Schülern den Film „Schwarzer Zucker – Rotes Blut“*.
Alle Veranstaltungen sind öffentlich und kostenlos. Strishkowas Auftritte sollen das Gedenken an den Holocaust durch persönliche Zeitzeugenschaft wachhalten. Das Programm verbindet Gespräche, Film und Musik, um an einen bedeutenden historischen Jahrestag zu erinnern.