Jannik Mauses Leihe bei Rot-Weiss Essen droht das vorzeitige Aus
Jannik Mauses Leihe bei Rot-Weiss Essen steht auf dem Prüfstand
Nach einem holprigen Saisonstart gerät die Leihe von Jannik Mause bei Rot-Weiss Essen zunehmend in die Kritik. Der 25-jährige Stürmer, der im Sommer zum Verein stieß, kam bisher nur auf sieben Einsätze und zwei Tore. Nun prüfen die Verantwortlichen, ob sie die Leihe bereits im Wintertransferfenster vorzeitig beenden.
Mause war nach einer Reihe enttäuschender Stationen nach Essen gewechselt. In der vergangenen Saison hatte er beim 1. FC Kaiserslautern in der 2. Bundesliga kaum überzeugt und war nur fünfmal zum Einsatz gekommen. Auch eine vorherige Leihe bei der SpVgg Greuther Fürth brachte ihm lediglich fünf Spiele ein.
Sein Engagement in Essen verlief bisher ähnlich ernüchternd. Trotz eines kurzen Lichtblicks – einem Doppelpack beim 3:1-Sieg gegen die TSG Hoffenheim II Anfang Oktober – kämpft er mit Konstanz. Sein letzter Einsatz liegt bereits über einen Monat zurück, und eine feste Stammplatzperspektive bleibt fern.
Cheftrainer Uwe Koschinat hat Mauses Leistungen öffentlich kritisiert. Da Essen die angeblich vereinbarte Kaufoption über 600.000 Euro voraussichtlich nicht ziehen wird, scheint der Verein bereit, sich von ihm zu trennen. Eine Rückkehr zu seinem Stammverein, dem TSV 1860 München, gilt daher vor der Winterpause als wahrscheinlich.
Mauses Zukunft in Essen erscheint ungewiss, der Verein steht kurz davor, die Leihe vorzeitig zu beenden. Die geringe Spielpraxis und fehlende Wirkung deuten darauf hin, dass er nach München zurückkehren wird. Die Entscheidung würde Essen zudem einen Kaderplatz freimachen, um im Januar nachzurüsten.






