13 March 2026, 20:20

Jörg Schönenborn wechselt 2026 von WDR zu den Tagesthemen der ARD

Die Titelseite der Daily Argus-Leader-Zeitung aus Arizona mit schwarzem Hintergrund, der Überschrift 'Ike Waiting as Talbott Acts' und mehreren Bildern von Menschen und Flugzeugen.

Er übernimmt den 'Tagesthemen'-Moderationsjob - Jörg Schönenborn wechselt 2026 von WDR zu den Tagesthemen der ARD

Jörg Schönenborn verlässt seine langjährige Position als Programmdirektor des WDR, um Mitte 2026 zum Team der Tagesthemen der ARD zu wechseln. Der Schritt markiert einen Wendepunkt in seiner über vierzigjährigen Karriere beim Westdeutschen Rundfunk. Kollegen haben bereits seinen prägenden Einfluss auf den Journalismus und seine Führungsrolle im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gewürdigt.

Sein Abschied vom WDR hinterlässt eine spürbare Lücke in der Führungsriege des Senders. Intendantin Katrin Vernau hob seine Bedeutung hervor, während ARD-Vorsitzender Florian Hager ihn als Verfechter glaubwürdiger und hochwertiger Berichterstattung lobte. In seiner neuen Rolle wird Schönenborn die Tagesthemen gemeinsam mit Ingo Zamperoni und Jessy Wellmer moderieren.

Bei der ARD wird er zudem die politische Berichterstattung in Das Erste und auf den digitalen Plattformen ausbauen. Parallel dazu bleibt er als Wahlanalyst und Moderator des ARD-Presseclubs aktiv. NDR-Intendant Hendrik Lünenborg bezeichnete ihn als "eine große Bereicherung" für die ARD und ihr Publikum.

Mit einer mehr als 40-jährigen Karriere beim WDR hat Schönenborn zahlreiche Schlüsselpositionen innegehabt. Sein journalistisches Credo besteht in einer klaren, unparteiischen Berichterstattung, die den Zuschauerinnen und Zuschauern fundierte Urteile ermöglicht. Der Wechsel zu den Tagesthemen unterstreicht sein anhaltendes Engagement für politische und aktuelle Themenformate.

Schönenborns Tätigkeit bei den Tagesthemen beginnt Mitte 2026, doch wie stark er die politische Berichterstattung der ARD prägen wird, bleibt abzuwarten. Weiterhin wird er durch Wahlanalysen und den Presseclub die öffentliche Debatte mitgestalten. Der Wechsel verdeutlicht den Kurs der ARD, ihre Nachrichten- und Politikformate im Fernsehen und online weiter zu stärken.

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