Karneval im Rheinland startet trotz Regen und Schnee mit Rekordstimmung
Ariane HolzapfelNasser Karneval-Auftakt in den Rheinfestungen - Karneval im Rheinland startet trotz Regen und Schnee mit Rekordstimmung
Die Karnevalsfeiern im Rheinland haben begonnen – mit Köln und Düsseldorf an der Spitze der Festlichkeiten. Zehntausende Jecken strömen zu Straßenfesten, Umzügen und traditionellen Veranstaltungen. Doch das Wetter wird in den kommenden Tagen mit Regen, Wind und sogar Schnee für Herausforderungen sorgen.
Den Auftakt bildete der Weiberfastnacht, der in Köln besonders große Menschenmengen anlockte. In Städten der gesamten Region werden Frauen symbolisch die Macht übernehmen und Rathäuser stürmen. In Düsseldorf werden die Möhnen – die Karnevals-"Nonnen" – traditionell den Oberbürgermeister "entführen".
In Bonn starten die Beueler Wäscherinnen ihren jährlichen "Angriff" auf das Rathaus und halten so die örtlichen Bräuche lebendig. Unterdessen wird in Köln das Dreigestirn – Prinz, Bauer und Jungfrau – die Feierlichkeiten offiziell eröffnen.
Das Wetter spielt jedoch nicht mit: Am Donnerstag gibt es Schauer und böigen Wind, während es am Freitag und Samstag bewölkt bleibt mit teils Regen oder sogar Schnee. Erst am Sonntag zeigt sich gelegentlich die Sonne. Die Veranstalter raten den Feiernden, sich auf die stürmischen Bedingungen mit Regenkleidung vorzubereiten.
Allein die Kölner Umzüge locken in der Session über 1,5 Millionen Besucher an – der Rosenmontagszug 2025 wird voraussichtlich einer der Höhepunkt werden.
Trotz der nasskalten und windigen Vorhersage geht der Karneval wie geplant weiter. Die Veranstaltungen in Köln, Düsseldorf und Bonn finden statt, und die Menge wird in traditionellen Kostümen feiern. Die jahrhundertealten Bräuche der Region bleiben eine große Attraktion – bei Regen wie bei Sonnenschein.