Karneval in Eichenzell feiert Inklusion mit Tanz und Gemeinschaftsgeist
Olav RuppertKarneval in Eichenzell feiert Inklusion mit Tanz und Gemeinschaftsgeist
Buntes Karnevalsfest in Eichenzell: Ein Fest der Inklusion und Gemeinschaft
In Eichenzell fand ein lebendiges Karnevalsfest statt, organisiert von der örtlichen DRK-Gruppe "Menschen mit Behinderung". Die Veranstaltung brachte Anwohner:innen, Künstler:innen und Gemeindevertreter:innen zu einem Nachmittag voller Tanz, Musik und ausgelassener Stimmung zusammen. Die Organisator:innen beschrieben das Fest als eine fröhliche Demonstration von Inklusion und Zusammenhalt.
Den Auftakt bildeten mitreißende Tanzeinlagen der Bewohner:innen der Einrichtung antonius, die eine schwungvolle Atmosphäre für den Tag schufen. Später betraten Noah Sigmund, Marie Lorscheider und Glenn Siebert – Vertreter:innen von antonius – die Bühne und ernteten begeisterten Applaus des Publikums.
Walter Bernhard, Sprecher der DRK-Gruppe, eröffnete die Feier mit einer begrüßenden Ansprache. Er dankte den Gästen für ihre Unterstützung und betonte die Bedeutung des Gemeinschaftsgeistes. Zu den Ehrengästen zählte Harald Leitschuh, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Eichenzell, der sich aktiv an den Veranstaltungen beteiligte.
Verschiedene Tanzgruppen sorgten den ganzen Nachmittag für Hochstimmung: Die Mini Dance Guard des FFCK und die "Schreckschräubchen" der Löschenröder Schoppegarde e.V. boten farbenfrohe Darbietungen. Auch eine Polonaise bildete sich, die sich schlängelnd durch die Menge bewegte und damit das Motto der Veranstaltungen – Einheit und Verbundenheit – symbolisierte.
Nicole XXXIV. von Rosen und Lilien, Hofmarschallin des Fuldaer Freizeit- und Karnevalclubs (FFCK), sprach über die enge Verbindung zwischen den Gruppen. Sie hob die langjährige Freundschaft hervor, die diese Veranstaltungen erst möglich gemacht habe. Helmut Gladbach, Mitglied der Gemeindevertretung, lobte später das Engagement der DRK-Gruppe, die mit solchen Veranstaltungen Inklusion aktiv fördere.
Das Karnevalsfest endete in ausgelassener Stimmung und hinterließ bei den Teilnehmer:innen ein Gefühl geteilter Freude und Verbundenheit. Die Veranstaltungen unterstrichen das Bekenntnis der Gemeinde zu Inklusion – in Reden und Auftritten spiegelten sich die zentralen Werte wider. Organisator:innen und Gäste blickten gleichermaßen auf einen gelungenen Tag zurück, geprägt von Lachen, Bewegung und Kameradschaft.