Kempen zeigt beim ersten Tag des Zivilschutzes, wie Krisenvorsorge funktioniert
Hans-Theo KuhlKempen zeigt beim ersten Tag des Zivilschutzes, wie Krisenvorsorge funktioniert
Kempen veranstaltet am kommenden Wochenende seinen ersten Tag des Zivilschutzes
Die Veranstaltung soll den Bürgerinnen und Bürgern zeigen, wie moderner Bevölkerungsschutz funktioniert und warum private Vorsorge so wichtig ist. Als Veranstaltungsort wurde die Kempener Burg gewählt – ein Symbol für Sicherheit und Gemeinschaftsstärke.
Der Tag des Zivilschutzes findet von 10 bis 17 Uhr statt und wird von der Stadt gemeinsam mit lokalen Rettungsdiensten und Behörden organisiert. Besucher können Einsatzfahrzeuge, Spezialausrüstung und Notfallpläne erkunden. In Live-Demonstrationen wird gezeigt, wie Teams mit großflächigen Krisen umgehen – von Extremwetter bis zu Stromausfällen.
Themen wie Zivilschutz-„Leuchttürme“, Notfall-Informationspunkte und die Vorbereitung privater Haushalte stehen im Mittelpunkt der Präsentationen. Neben interaktiven Mitmachaktionen gibt es für Familien praktische Übungen und Essensstände. Das Programm verbindet alltagstaugliche Tipps mit realistischen Szenarien, um das Bewusstsein für die eigene Sicherheit zu schärfen.
Angesichts zunehmender klimabedingter Katastrophen und Infrastrukturrisiken betonen die Verantwortlichen die Bedeutung öffentlicher Aufklärung. Die Angebote des Tages sollen das Vertrauen in lokale Hilfssysteme stärken und gleichzeitig jeden Einzelnen dazu ermutigen, vorzusorgen.
Der Tag des Zivilschutzes vereint Wissensvermittlung und Mitmachangebote für alle Altersgruppen. Die Besucher gehen mit einem besseren Verständnis für Notfallabläufe und konkreten Vorbereitungsschritten nach Hause. Die Veranstaltung macht deutlich, wie gemeinschaftliches Engagement und behördliche Planung im Krisenfall Hand in Hand gehen.






