23 May 2026, 06:10

KI-App ImmIQ revolutioniert Berichterstellung für Fachkräfte aus Bau und Energie

Wirtschaftsförderung        Gründungszuschuss für lokale Start-ups

KI-App ImmIQ revolutioniert Berichterstellung für Fachkräfte aus Bau und Energie

Benjamin Altmeyer, ein Gründer aus Grevenbroich, hat für seine KI-gestützte App ImmIQ den NRW-Gründerstipendium erhalten. Das Tool unterstützt Fachleute aus den Bereichen Bauwesen, Immobilien und Energie dabei, Berichte schneller zu erstellen, indem es Notizen, Fotos und Sprachnachrichten in strukturierte Dokumente umwandelt. Die Förderung kommt seinem Startup flaiu zugute, das am Standort Meerbusch wächst.

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Die ImmIQ-App wurde entwickelt, um den Papierkram für Fachkräfte zu reduzieren, die jährlich Tausende Berichte verfassen. Allein in Deutschland erstellen über 25.000 zertifizierte Gutachter, Energieberater und Immobiliensachverständige mehr als 800.000 Berichte pro Jahr. Altmeyers Lösung nutzt künstliche Intelligenz, um unstrukturierte Daten in klare, sofort nutzbare Dokumentationen zu überführen.

Das in Meerbusch ansässige Startup erhielt Unterstützung von der impuls.RheinKreisNeuss, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Eine Jury des Startup-Netzwerks Rhein-Kreis Neuss/Kreis Viersen empfahl flaiu für das Stipendium, das anschließend von der Projektträger Jülich bewilligt wurde. Das NRW-Gründerstipendium gewährt monatliche Zuschüsse, um innovative Startups wie das von Altmeyer in der frühen Phase zu fördern.

Für die Zukunft plant Altmeyer, ImmIQ über die bisherigen Branchen hinaus auszubauen. Sein Ziel ist es, die App auch in anderen Sektoren und auf europäischen Märkten einzuführen. Eine kostenlose Demoversion der Software ist bereits auf der Unternehmenswebsite unter immiq.de verfügbar.

Mit der Förderung kann flaiu ImmIQ weiterentwickeln und noch mehr Fachleute erreichen, die mit zeitaufwendigen Berichten kämpfen. Durch die KI-gestützte Dokumentation könnten Experten in verschiedenen Bereichen deutliche Effizienzgewinne erzielen. Die nächsten Schritte des Startups umfassen eine breitere Branchenakzeptanz und die Expansion in neue europäische Märkte.

Quelle