04 March 2026, 04:50

KI-Kameras sollen illegale Straßen-Nutzung während Bauarbeiten stoppen

Eine Straßenszene mit Verkehrspfählen, Ampeln, Straßenlaternen, Gebäuden und Himmel.

KI-Kameras sollen illegale Straßen-Nutzung während Bauarbeiten stoppen

Eine lokale politische Gruppierung hat elektronische Verkehrsüberwachung gefordert, um die missbräuchliche Nutzung von Straßen während Bauarbeiten einzudämmen. Die Fraktion Volt/FWG setzt sich für den Einsatz von Kameras ein, um die Beschränkung auf Anwohner auf der Nittumer Weg und dem Zehntweg durchzusetzen – Straßen, auf denen Autofahrer seit Beginn einer größeren Sperrung im Februar 2026 die Vorschriften ignorieren.

Die Bauarbeiten an der Altenberger Domstraße zwischen Leverkusener Straße und Schlebuscher Straße begannen am 6. Februar 2026 nach einer dreiwöchigen Verzögerung. Das neunmonatige Projekt hat die Straße für den Verkehr in südlicher Richtung gesperrt, sodass Fahrzeuge einen acht Kilometer langen Umweg über Leverkusen-Schlebusch nehmen müssen – was die Fahrzeit um etwa 20 Minuten verlängert. Trotz klarer Beschilderung nutzen viele Autofahrer stattdessen die schmalere Nittumer Weg, die als Anlieger frei (nur für Anwohner) ausgewiesen ist.

Die Volt/FWG-Gruppe argumentiert, dass die engen, schlecht beleuchteten Straßen für den zusätzlichen Verkehr nicht sicher seien. Sie wird auf der Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehrsflächen am 3. März 2026 offiziell eine Prüfung von KI-gestützten Kamerasystemen beantragen. Der Vorschlag orientiert sich an ähnlicher Technologie, die in der Schweiz bereits zur Verkehrsüberwachung eingesetzt wird.

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Falls der Antrag genehmigt wird, sollen Kameras die Ein- und Ausfahrten überwachen, um sicherzustellen, dass die Straße nur von Anwohnern genutzt wird. Die Gruppierung betont, dass alle Maßnahmen auf einer soliden rechtlichen Grundlage beruhen und vor der Umsetzung klar an die Öffentlichkeit kommuniziert werden müssen.

Die Stadtverwaltung hat bereits Verkehrsählungen auf der Nittumer Weg durchgeführt, nachdem es Berichte über massenhafte Verstöße gab. Sollten die Kameras eingeführt werden, sollen sie das unerlaubte Abkürzen verhindern und die Anwohner vor erhöhtem Durchgangsverkehr schützen. Eine Entscheidung über den Antrag wird nach der Ausschusssitzung Anfang März erwartet.