18 January 2026, 03:21

Köln erwartet Tausende bei Iran-Protesten am Samstag – Polizei in Alarmbereitschaft

Eine Menschenmenge steht vor dem Reichstagsgebäude in Berlin, Deutschland, mit Fahnen und Plakaten in den Händen, mit einer Banner auf der rechten Seite und dem Tor mit Statuen und Pfeilern unter einem bewölktem Himmel.

Köln erwartet Tausende bei Iran-Protesten am Samstag – Polizei in Alarmbereitschaft

Köln bereitet sich auf Protestwelle am Samstag vor – Tausende erwartete Teilnehmer gegen iranische Regierung

Am kommenden Samstag steht Köln vor einer Reihe von Demonstrationen, bei denen Tausende gegen die Regierung des Iran auf die Straße gehen wollen. Acht separate Kundgebungen sind angemeldet, die Polizei wird alle Versammlungsorte im Blick behalten, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.

Die größten Proteste finden auf dem Roncalliplatz (13 Uhr), am Heumarkt (14 Uhr) sowie auf dem Ottoplatz in Deutz (14 Uhr) statt. Zwei weitere Demonstrationszüge starten zeitgleich vom Neumarkt. Die Veranstalter haben insgesamt über 3.000 Teilnehmer für die verschiedenen Aktionen angemeldet.

Jede einzelne Kundgebung könnte bis zu 800 Menschen anziehen, wobei mit Bewegungen zwischen den Versammlungsorten zu rechnen ist. Dadurch fällt es den Behörden schwerer, die genauen Teilnehmerzahlen an den einzelnen Standorten abzuschätzen. Eine kleinere Demonstration, die sich kritisch mit der US-Politik in Venezuela auseinandersetzt, ist zudem am Zülpicher Platz mit etwa 50 Teilnehmern geplant. Mit Verkehrsbehinderungen und gedrängtem Fußgängeraufkommen ist insbesondere in der Nähe des Kölner Doms, des Hauptbahnhofs und weiterer zentraler Punkte zu rechnen. Die Polizei wird an allen Protestorten präsent sein, um für Ordnung und Sicherheit zu sorgen.

Die Demonstrationen werden das Stadtzentrum Kölns sowie den Stadtteil Deutz stark beleben. Die Behörden warnen vor möglichen Einschränkungen durch die großen Menschenmengen und die Bewegungen zwischen den Kundgebungen. Die Polizei wird den gesamten Tag über mit einem verstärkten Aufgebot vor Ort sein, um die Lage zu kontrollieren.