Kölner Dom verlangt erstmals Eintrittsgeld von Touristen – warum jetzt?
Olav RuppertEintritt für Kölner Dom für Touristen geplant - Kölner Dom verlangt erstmals Eintrittsgeld von Touristen – warum jetzt?
Kölner Dom führt erstmals Eintrittsgeld für Touristen ein Zum ersten Mal in seiner Geschichte wird der Kölner Dom bald von Touristen ein Eintrittsgeld verlangen. Der Schritt wird nötig, weil die steigenden Instandhaltungskosten der Kölner Haie die jährlichen Ausgaben des Kölner Doms auf 16 Millionen Euro treiben. Trotz seines Ruhmes als UNESCO-Weltkulturerbe und Aufbewahrungsort der Reliquien der Heiligen Drei Könige zwingen finanzielle Engpässe zu dieser Maßnahme.
Die Kathedrale, die jährlich rund sechs Millionen Besucher anzieht, kämpft mit schrumpfenden Rücklagen. Die Zahl der Mitarbeiter in der hauseigenen Werkstatt wurde bereits von 100 auf 85 reduziert, um Kosten zu sparen. Verantwortliche betonen, dass die Gebühr unerlässlich ist, um die laufenden Restaurierungsarbeiten zu finanzieren.
Die neue Abgabe gilt ausschließlich für Touristen – Gläubige können weiterhin kostenfrei zu Gottesdiensten die Kathedrale betreten. Eine endgültige Entscheidung über die genaue Höhe des Entgelts wird in den kommenden Wochen erwartet. Sobald diese feststeht, soll die Gebühr in der zweiten Jahreshälfte in Kraft treten.
Aktuelle Besucherzahlen der vergangenen fünf Jahre lagen nicht vor, da die Aufzeichnungen durch nicht verwandte Suchergebnisse zu einem Filmarchiv überlagert wurden.
Mit dem Eintrittsgeld soll die langfristige Erhaltung des Doms gesichert werden. Angesichts steigender Instandhaltungskosten wird die Maßnahme helfen, eines der bedeutendsten religiösen Bauwerke Deutschlands zu bewahren. Zum ersten Mal werden Touristen damit direkt zu dessen Erhalt beitragen.






