„König vom Berliner Platz“ scheitert bei Flucht – Haftstrafe verlängert sich drastisch
Horst Fischer„König vom Berliner Platz“ scheitert bei Flucht – Haftstrafe verlängert sich drastisch
Ein 41-jähriger Drogenhändler aus Wuppertal, der den Spitznamen König vom Berliner Platz trägt, wurde erneut zu einer Strafe verurteilt. Das Landgericht Dortmund verhängte eine zusätzliche Freiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten. Der Mann verbüßt bereits seit 2021 eine neunjährige Haftstrafe wegen großangelegten Drogenhandels.
Die jüngste Verurteilung geht auf einen Vorfall während eines Hafturlaubs zurück. Bei einer Verkehrskontrolle versuchte der Angeklagte zu fliehen und griff Beamte an. Kurz darauf wurde die Polizei ihn wieder festnehmen.
Zum Zeitpunkt seiner Festnahme entdeckten die Behörden eine große Menge Drogen sowie eine beträchtliche Summe Bargeld in seinem Besitz. Das Gericht urteilte, dass er damit gegen die Auflagen seines Hafturlaubs verstieß. Die ursprüngliche neunjährige Strafe war 2021 wegen schwerer Drogendelikte verhängt worden. Das neue Urteil verlängert seine Haftzeit weiter.
Durch die zusätzliche Strafe wird der Mann nun über seinen ursprünglichen Entlassungstermin hinaus in Haft bleiben. Die Entscheidung des Gerichts folgt auf seinen gescheiterten Fluchtversuch und den Fund der illegalen Substanzen. Seine gesamte Haftdauer beträgt damit mehr als zehn Jahre.