Korschenbroich will Radfahren sicherer und attraktiver für alle machen
Ariane HolzapfelKorschenbroich will Radfahren sicherer und attraktiver für alle machen
Korschenbroich unternimmt Schritte, um das Radfahren für alle sicherer und attraktiver zu gestalten. In diesem Jahr wurden bereits mehrere Einbahnstraßen für den Fahrradverkehr in beide Richtungen freigegeben. Nun setzen sich lokale Initiativen für weitere Verbesserungen ein, um Menschen jeden Alters zum Radfahren zu motivieren.
Die ADFC-Ortsgruppe Korschenbroich treibt den Ausbau der Radinfrastruktur voran. Ein zentrales Anliegen ist die L382 zwischen Korschenbroich und Liedberg, wo eine Bürgerpetition bereits erfolgreich war. Obwohl der Antrag angenommen wurde, bleibt die Organisation entschlossen, zügige Fortschritte bei der Umsetzung zu erreichen.
Um auf die Thematik aufmerksam zu machen, veranstaltet die Gruppe am 5. Dezember eine festliche Fahrraddemonstration. Startpunkt ist der Matthias-Hoeren-Platz, der zwischen dem Aldi-Supermarkt und der örtlichen Polizeistation liegt. Die Aktion soll den Bedarf an besseren Radverkehrsbedingungen unterstreichen.
Für das Jahr 2026 hat der ADFC konkrete Pläne vorgelegt. Dazu gehören die ersten Fahrradstraßen der Stadt, sichere Schulwege und ein durchgängiges Radwegenetz. Diese Maßnahmen sollen das Radfahren zu einer selbstverständlichen Wahl für den Alltagsverkehr machen.
Die Stadt hat bereits erste Schritte unternommen, indem sie ausgewählte Straßen für den Fahrradverkehr in beide Richtungen geöffnet hat. Mit der anstehenden Fahrraddemo und den geplanten Projekten will der ADFC diese Dynamik nutzen. Gelingt dies, könnte das Radfahren für die Bürgerinnen und Bürger zu einer noch praktikableren und attraktiveren Alternative werden.






