03 March 2026, 00:51

Krefelds Einzelhandel kämpft 2025 mit schwachen Weihnachtsgeschäften und sinkenden Umsätzen

Ein belebter Marktplatz in einer Stadtstraße mit Fahrzeugen, Passanten und einer Brücke im Hintergrund bei bewölktem Himmel.

Krefelds Einzelhandel kämpft 2025 mit schwachen Weihnachtsgeschäften und sinkenden Umsätzen

Unternehmen in Stuttgart durchlebten 2025 ein schwieriges Jahr – viele meldeten rückläufige Umsätze und schwache Weihnachtsgeschäfte. Trotz gestiegener Besucherfrequenz auf der Hochstraße gelang es den Händlern kaum, aus den Passanten auch Käufer zu machen. Nun plant die Stadt für 2026 eine neue Kampagne, um den Handel wieder anzukurbeln.

Die Weihnachtsaison 2025 entwickelte sich für den Krefelder Einzelhandel besonders enttäuschend. Mehr als die Hälfte der Unternehmen bewertete sie schlechter als im Vorjahr. Zwar stieg die Besucherzahl auf der Hochstraße um etwa 180.000 – doch das schlug sich nicht in höheren Umsätzen nieder.

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Als Gründe für die schwache Lage nannten lokale Händler zurückhaltende Käufer, hohe Preise, steigende Löhne und Verzögerungen bei städtischen Projekten. Hinzu kam übermäßige Bürokratie, die die Situation zusätzlich belastete. Markus Ottersbach, Geschäftsführer des regionalen Einzelhandelsverbands, betonte, dass Krefelds Probleme Teil eines bundesweiten Trends seien.

Deutschlandweit trug die Binnennachfrage zwar leicht zum Wachstum bei – mit 1,7 Prozentpunkten zum BIP-Zuwachs von 0,1 Prozent im Jahr 2025. Doch spezifische Daten für Städte wie Krefeld liegen nicht vor. In Nordrhein-Westfalen verzeichneten etwa die Hälfte der Unternehmen sinkende Umsätze, während weniger als jedes fünfte Wachstum meldete.

Für 2026 rechnet mehr als die Hälfte der Krefelder Betriebe mit stagnierenden Umsätzen. Fast ein Drittel hofft jedoch auf Wachstum oder stabile Erträge. Die Stadt will mit einer Sonderkampagne mehr Besucher in die Innenstadt locken – Teil des neu beschlossenen "Innenstadt-Belebungspakets".

Ob der stationäre Handel in Krefeld wieder Fuß fasst, hängt maßgeblich von der Konsumlaune und stabilen Rahmenbedingungen ab. Auch Digitalisierung und ein attraktiveres Einkaufserlebnis könnten eine Schlüsselrolle spielen. Mit der Kampagne 2026 will die Stadt die aktuelle Talfahrt stoppen und Kunden zurück in die lokalen Geschäfte holen.